Termine im voraus 2019


Gottesdienste

  

08. Dezember (2. Advent)

Jestädt - 10.30 Uhr

Hitzelrode - 9.30 Uhr 

Neuerode - 14.00 Uhr (Gemeindenachmittag)

Grebendorf - 14.00 Uhr (Gemeindenachmittag

Schwebda - 9.30 Uhr (Adventspforte)

Frieda - 10.30 Uhr

 

Adventsandacht

Mittwoch, 11. Dezember

Motzenrode - 19.00 Uhr

Hitzelrode - 18.00 Uhr 

Donnerstag, 12. Dezember

Jestädt - 19.00 Uhr

 

15. Dezember (3. Advent)

Jestädt - 9.30 Uhr

Neuerode - 10.30 Uhr

Grebendorf - 10.30 Uhr 

Schwebda - 16.00 Uhr Adventspforte / Adventsmusik mit dem Singkreis 

 

 

Gottesdienste

  

Adventsandacht

Mittwoch, 18. Dezember

Motzenrode - 18.00 Uhr

Hitzelrode - 19.00 Uhr 

Donnerstag, 19. Dezember

Jestädt - 19.00 Uhr

 

22. Dezember (4. Advent)

Schwebda - 9.30 Uhr Adventspforte

Frieda - 10.30 Uhr Einführung Kirchenvorstand

 

Jestädt - 17.00 Uhr Adventsmusik mit dem Kirchenchor, der Flötengruppe und weiteren Instrumentalisten

 



Gemeindeleben


Advent oder auch die Adventszeit

Der Advent — oder auch die Wochen vor dem Christfest, ist eine Zeit unterschiedlichster Wahrnehmungen. In den Geschäften jagen sich die bunten Weihnachtsauslagen und buhlen um die Kunden, die Straßen sind weihnachtlich geschmückt, überall spielt die Musik die Weihnachts-klassiker hoch und runter, Weihnachtsstände und Weihnachtsmärkte bieten Glühwein und Gebratenes oder Veganes, je nach Vorliebe — alles soll uns einstimmen auf das Fest der Feste. Einzelhändler und Großhändler machen in diesen Tagen und Wochen den Umsatz eines ganzen Jahres. Warum nicht — Ansichtssache!

    Aber schauen wir einmal auf das Wesentliche der Adventszeit. Sie war früher (seit Ende des vierten Jahrhunderts) geprägt von Beten und Askese, also eher eine Fastenzeit, vergleichbar mit der Passionszeit - der Fastenzeit vor Ostern. Und sie war nur drei Wochen lang. Im sechsten Jahrhundert kennt man sie mit sechs Sonntagen, und später wird sie gesamtkirchlich auf vier Wochen festgeschrieben. Es sind vier Wochen des Adventus, die Vorbereitungszeit auf Weihnachten und auf die Ankunft des Herrn. Die liturgisch verordnete Farbe ist violett, die für Buße und Fasten steht und den ernsten Charakter der Adventszeit verdeutlichen soll. Gott beschenkt die Christen mit seinem Sohn, auf das er Friede und Trost bringe.

    Wir können die Zeit nicht zurückdrehen und werden sie auch nicht vordrehen. Vielleicht auch gut so. Aber die Adventszeit und auch das Christfest — sind mehr als nur der Rausch aus Geschenken und Umsatz und klingelnden Kassen...

                                                                                          (der Küster der Ev. Kirchengemeinde Jestädt)


Totensonntag mit Kindern

Am Totensonntag — oder auch Ewigkeitssonntag — dem letzten Sonntag im Kirchenjahr, erinnern sich Christen an die Verstorbenen und an das ewige Leben, in das sie eingegangen sind. In der Bibel steht der Begriff Ewigkeit für die alle Zeiten umfassende Allmacht Gottes. 

Ihre Botschaft: Alle Zeit liegt in Gottes Hand. Während die Schöpfung und der Mensch der Endlichkeit unterliegen, regiert Gott „von Ewigkeit zu Ewigkeit“.

    An diesem Sonntag besuchen Menschen die Friedhöfe, zünden Kerzen an und schmücken die Gräber von verstorbenen Verwandten und Freunden. Im Gottesdienst werden die Namen der Verstorbenen verlesen, die Glocken läuten, und für jeden wird eine Kerze zur Erinnerung entzündet.

    Für Kinder ist das Thema „Tod und Trauer und Verlust“ sicher schwierig einzuordnen. Wie versteht ein Kind den Tod, das Ende eines Lebens und vor allem den eines geliebten Menschen?

Vor diesem Verstehen stehen auch wir — die Erwachsenen. 

Anlässlich des Totensonntags in Grebendorf — haben wir mit einer grossen Teilnahme von 19 Kindern am 24.11.2019 unseren Kinder-Gottesdienst zum Thema "Abschied" geführt. Mit Hilfe der kindgerechten Geschichte "Abschied von Opa Elefant" von Isabel Abedi und Miriam Cordes haben wir das Thema "Tod" einfühlsam ansprechen können. Die Kinder konnten mit dem Hinlegen eines Steines auf ein schwarzes Blatt  erzählen, was sie traurig macht, und mittels einer Feder auf einem gelben Blatt worüber sie sich freuen.

    Wir bastelten mit den Kids ein kleines Mini-Trauergesteck, das sie dann u. a. auf die Grabstelle von ihrer Oma oder Opa legen wollten.

(Sandra Galle, Grebendorf)


Neue Kirchenvorstände eingeführt

Die Kirchengemeinde Grebendorf hat am letzten Sonntag, dem 10. November, ihren neuen Kirchenvorstand eingeführt — und den alten Vorstand verabschiedet. Ausgeschieden sind: Christine Bebendorf, Mirjam Fernau, Andreas Hellwig, Uta Pfister und Elisabeth Stück. 

Mit der zweithöchsten Auszeichnung, die die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck für über 24 Jahre Engagement im Dienste der Kirche vergibt, wurden Andreas Hellwig und Elisabeth Stück ausgezeichnet und geehrt. Elisabeth Stück war sogar 42 Jahre im Kirchenvorstand tätig. 

    Der neugewählte und berufene Kirchenvorstand Grebendorf nimmt nun seine Arbeit auf. Dies sind: Birgit Broitzmann, Holger Hemming, Waltraud Schäfer, Christa Schrader, Werner Stotz, Hagen Strieb und Dagmar Wagner — für die nächsten sechs Jahre.

 

Auch in Motzenrode (am 3. November), in Hitzelrode (am 20. Oktober) und in Neuerode (am 27. Oktober) wurden die neuen Kirchenvorstände in ihr Amt eingeführt — und die ausscheidenden KV-Mitglieder verabschiedet. Für die bisherige Mitarbeit danken wir allen ganz ganz herzlich.

    In Motzenrode wurden verabschiedet: Gisela Eggerling und Dennis Wernisch — eingeführt wurden: Nicole Brill, Rolf Dietrich, Claudia Heinemann und Carola Hose. 

    In Hitzelrode verabschiedet: Andreas Kunze — und eingeführt: Katja Franke, Petra Heinisch, Karin Hottenrott, Regina Krischeu, Margit Reese, Heike Roth und Sonja Schweitzer.

    In Neuerode verabschiedet: Hannelore Degenhardt, Dieter Fischbach, Hannelore Kretschmer und Bernhard Mensing — eingeführt: Sabine Agricola, Heike Gerlach, Jürgen Heuckeroth, Silke Raschner-Heuckeroth, Birgit Reppmann und Elisabeth Schmidt. 

Photo: Pfrin. J. Groß / KV-Motzenrode, Hitzelrode, Neuerode,

Tobias Stück / KV-Grebendorf


Wahl-Nachlese

Die Kirchengemeinden des Kirchspiels Meinhard haben ihre neuen Kirchenvorstände in ihr Amt eingeführt. Wir haben Erntedank gefeiert. Und die Landeskirche Kurhessen-Waldeck hat eine Bischöfin an ihre Spitze gewählt. Drei unterschiedliche Ereignisse, und doch haben sie - irgendwie miteinander zu tun. Es geht um den Dank. Den Dank für etwas Erreichtes, Gelungenes, für den Segen der Natur - und für ein Engagement und einen Wechsel in der Evangelischen Kirche.

In Jestädt wurde am Sonntag, dem 13. Oktober 2019, in einem festlichen Gottesdienst der neue Kirchenvorstand eingeführt, und die ausscheidenden KV-Mitglieder mit Dank verabschiedet.

    Ihren Dienst im Kirchenvorstand beenden Wilhelm Heller, Norbert Geißel, Wilfried Dänner, Claudia Becker und als Dienstälteste Friederike Gruß. Pfarrerin Jutta Groß dankte für viele viele Jahre Mitarbeit, Idealismus, Freude und Ausdauer. Vom Kindergottesdienst über die Teestube, den Bauausschuss, der Arbeit in der Kirchensynode - bis zum Frauenfrühstück. Ein herzliches Dankeschön für diese schöne Zeit. Urkunden gehören natürlich auch immer zu einem solchen Ereignis. Claudia Becker und Norbert Geißel wurden zudem mit der Maria-Magdalena Medaille, und Friederike Gruß mit der Elisabeth-Medaille ausgezeichnet.

    Im neuen Kirchenvorstand sind wieder Christina Brecht, Bernd Hampel, Linda Hix, Marco Reuß und neu hineingewählt - Melanie Lenze und Manuela Schröder. Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit, so Jutta Groß. Erinnert euch an eure Talente und Gaben und habt einen langen Atem. Ein Danke an euch und an eure Bereitschaft zum Dienst in der Kirche. Zum Abschluss des festlichen Gottesdienstes gab es für ALLE einen kleinen Imbiss und Getränke im Paul-Gerhardt-Haus. Zeit und Gelegenheit für den Blick zurück und nach vorn - und für ein gemeinsames Foto vor der Kirche.

 

Photo: Bernd Hampel

Die Gemeinden haben Erntedank gefeiert. Danke - für die Gaben aus Garten, Feld und Flur. Danke dafür - satt werden zu dürfen, und Danke dafür - auch abgeben zu können. Dabei ist „Ernten“ alles andere als selbstverständlich. Die Landwirte sind abhängig von Wind und Wetter. Die Weltbevölkerung wächst. Und die gerechte Verteilung der Nahrung für Alle ein zunehmendes Problem zwischen Ökologie, Ökonomie und Marktwirtschaft. Während die einen mit einer Schüssel Reis in der Woche auskommen müssen, oder aus dem Müllcontainer leben, leben andere im Überfluss. Das spaltet eine Gesellschaft und fördert den Hass und die Gewalt in der Welt. Das Problem ist vielschichtig, und lässt sich nicht in einem einzigen Satz unterbringen.

    Wilhelm Heller und Marlene Gimpel haben zum Erntedankgottesdienst am 6. Oktober in der Jestädter Kirche die Früchte zusammengetragen - ein Zeichen des Dankes und vielleicht auch ein Zeichen des noch intakten Miteinanders.

Bischöfin der EKKW, Beate Hofmann
Bischöfin Dr. Beate Hofmann

Dr. Beate Hofmann heißt unsere neue Bischöfin von Kurhessen-Waldeck. Sie wurde am 29. September 2019 in ihr Amt einge-führt. In einem großen Festgottesdienst in der Martinskirche Kassel wurde auch ihr Amtsvorgänger, Dr. Martin Hein nach 19 Jahren Bischofsamt, verabschiedet.

Heinrich Bedford-Strohm, Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland, würdigte Martin Hein als klugen und scharfsinnigen Mann der Kirche. „Du hinterlässt so viele Segensspuren“, so Bedford-Strohm in seiner Dankesrede. „Dafür danke ich Gott.“

Nun ist es an Bischöfin Dr. Beate Hofmann, das Schiff Kirche gut und sicher durch das Fahrwasser der Welt zu führen, zu lenken und zu leiten. Halt, Sicherheit und Orientierung zu geben, in einer zuweilen unruhigen und aufgewühlten Zeit. Der Predigttext aus dem 1. Petrusbrief gebe dazu eine Antwort. Er richte sich an Menschen, die in Zeiten der Verunsicherung lebten und sage ihnen, woran Christinnen und Christen festhalten könnten: an der Gnade Gottes, am Glauben und an der Gemeinschaft. Gottes Gnade sei das Fundament. Er sage «Ja» zu den Menschen, nehme jeden Einzelnen an ohne Wenn und Aber: «Gott schenkt mir eine Identität [...].

    Zum Schluss ihrer Predigt richtete die neue Bischöfin an alle den Appell: „Und so lasst uns mit-einander daran arbeiten, hier in Kassel, in Hanau oder Schmalkalden, in Fulda oder Marburg, im Werra Meißner Kreis, der Rhön, der Schwalm wie im Waldecker Uppland, dass Kirche als Ort erlebt wird, an dem wir Netze der Sorge und Stärkung knüpfen. Als Ort, wo wir miteinander und mit Gott reden und uns zuhören, wo wir uns ermutigen und stärken im Glauben und erinnern an das, was Halt und Identität in Zeiten der Verunsicherung gibt: Gnade, Glaube, Gemeinschaft.“

 


Die Kirchenvorstandswahl am 22. September 2019 war eine Enttäuschung. Die Wahlbeteiligung war miserabel, wobei die Jestädter noch ganz zufrieden sein können, aber das ändert nichts am Gesamtbild - überall sind die Beteiligungen zurückgegangen. In Neuerode auf 28% und in Grebendorf sogar auf 21%. Ein bundesweiter gesellschaftlicher Trend...

    Die neuen Kirchenvorstände werden in ihrer Arbeit diese Tendenzen (wie Kirchenmüdigkeit, Kirchenaustritte, und die Kirchenpolitik) mit einbeziehen müssen. Keine leichte Arbeit. Aber, war Kirchenarbeit je leicht und einfach? Vermutlich nicht. Jede Zeit hat ihre eigenen und spezifischen Herausforderungen...


Sonntag, 22. September 2019 - 21:23 Uhr

Die Kirchengemeinden haben gewählt. Die Stimmen sind ausgezählt. Der neue Kirchenvorstand steht soweit fest. Das endgültige Wahlergebnis werden wir im nächsten Gemeindebrief ver-öffentlichen, da noch Mitglieder in den Kirchenvorstand berufen werden können.

 

Es wurden gewählt (in alphabetischer Reihenfolge) für:

Motzenrode

Wahlberechtigte 76

gewählt haben 36

(9) haben online gewählt

Wahlbeteiligung (2013) 53,6 %  (2019) 47,4 %

Neuer Kirchenvorstand:  Nicole Brill  -  Rolf Dietrich  -  Claudia Heinemann  -  Carola Hose

Hitzelrode

Wahlberechtigte 95

gewählt haben 45

(12) haben online gewählt

Wahlbeteiligung (2013) 55,4 %  (2019) 47,4 %

Neuer Kirchenvorstand:  Katja Franke  -  Petra Heinisch  -  Karin Hottenrott  -  Regina Krischeu  -

Margit Reese  -  Heike Roth  -  Sonja Schweitzer

Jestädt

Wahlberechtigte 464

gewählt haben 189

( 84 ) haben online gewählt

Wahlbeteiligung (2013) 46,8 %  (2019) 40,7 %

Neuer Kirchenvorstand:  Christina Brecht  -  Bernd Hampel  -  Linda Hix  -  Melanie Lenze  -  

Marco Reuß  -  Manuela Schröder

Neuerode

Wahlberechtigte 208

gewählt haben 59

(18) haben online gewählt

Wahlbeteiligung (2013) 47,9 %  (2019) 28,4 %

Neuer Kirchenvorstand: Sabine Agricola  -  Heike Gerlach  -  Jürgen Heuckeroth  - 

Silke Raschner-Heuckeroth - Birgit Reppmann  -  Elisabeth Schmidt

Grebendorf

Wahlberechtigte 832

gewählt haben 178

(72) haben online gewählt

Wahlbeteiligung (2013) - - - %  (2019) 21,39 %

Neuer Kirchenvorstand: Dagmar Wagner  -  Waltraud Schäfer  -  Christa Schrader  -  Hagen Strieb

Schwebda

Wahlberechtigte 474

gewählt haben 141

(50) haben online gewählt

Wahlbeteiligung (2013) - - - %  (2019) 29,7 %

Neuer Kirchenvorstand: Susanne Rathgeber  -  Erik Bürmann  -  Uwe Matthes  -  Peter Thull

 

Die Kirchengemeinde Frieda hat die Kirchenvorstandswahl absagen müssen. Es konnten keine Kandidaten gefunden werden. Aber es scheint derzeit so, dass noch nicht alle Möglichkeiten erschöpft sind.   

    Wir danken allen Gemeindegliedern, die sich zur Wahl gestellt haben - um weiterhin ihren Ge-meinden eine Stimme zu geben. Ebenso danken wir den Wahlvorständen für ihre Arbeit und ihre Zeit. Und - wir danken Allen, die zur Wahl gegangen sind... in welcher Form auch immer.

Herzlichen Dank.


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