Termine im voraus 2017

Gottesdienste

22. Oktober 2017

 

Neuerode - 9.30 Uhr - Taufgottesdienst

Jestädt - 10.30 Uhr

Frieda - 10.30 Uhr - Goldene Konfirmation

 

 

29. Oktober 2017

Achtung: Beginn der Winterzeit -

Uhr um 1 Stunde zurückstellen

 

Grebendorf - 10.30 - Taufgottesdienst

Schwebda - 9.30 Uhr - Taufgottesdienst

Hitzelrode - 9.30 Uhr

Motzenrode - 10.30 Uhr

 


- Gemeindeleben -

Zum Abschluss der Kinderbibeltage in Grebendorf

15. Oktober 2017
Einen kunterbunten Familiengottesdienst gestalteten Marina Porzelle und Pfarrerin Jutta Groß am Sonntag mit ihren Kindern – zum Abschluss der Kinderbibeltage. Wenn einer alleine träumt, ist es
nur ein Traum. Wenn viele gemeinsam träumen, so ist das der Beginn, der Beginn einer neuen Wirklichkeit. Träumt unseren Traum. (Ludger Edelkötter)

Und so drehte sich der ganze Gottesdienst rund um Träume. Gute Träume. Weniger gute Träume. Die Wünsche, die man in einem Traum so erträumt und sich eben wünscht. Dazu hatten die Kinder ihre Träume auf Papier gemalt, so schön und so detailreich wie es eigentlich nur Kinder können, und sie haben Traumfänger gebastelt. In der Kirche stand dazu eine riesige Holzleiter, die natürlich auch mit dem "Träumen" zutun hatte. Was symbolisiert die Leiter für uns? Wofür steht die Leiter? Dazu konnten alle gerne etwas sagen, Kinder wie Erwachsene.
Die Predigt handelte von den ungleichen Zwillingen Esau und Jacob, und von einer List, sich etwas zu nehmen was einem gar nicht zusteht. Nämlich den Segen des Erstgeborenen. Dieser Segen regelt das alttestamentarische Recht über das familiäre Erbe. Ein Traum, ein böser? Traum. Träume – brauchen manchmal auch Flügel. Oder Helium. Das tut es auch. Und so stiegen nach dem Gottesdienst viele viele Luftballons zum Himmel. An ihnen angebunden selbstbeschriebene Karten mit Träumen. Mit Wünschen. Vielleicht auch nur mit dem ein- oder anderen Gruß. Es war jedenfalls ein schönes Bild an einem schönen Vormittag und an einem schönen Sonntag. 

Unser Lutherprojekt findet sein Ende

Nach vielen kleinen und großen Schritten, nach Gesprächen, Anträgen, Genehmigungen und Terminen vor Ort – ist heute am 11. Oktober 2017 unsere vorerst letzte Arbeit "DAS LUTHERBUCH" aufgestellt worden. Eine Schlosserei aus Frankfurt und Babenhausen hat die Arbeit aus Cortenstahl gefertigt. Der Bauhof der Gemeinde Meinhard hat es aufgestellt – und nun können wir es einweihen und präsentieren.

Mehr dazu in der Rubrik: Lutherprojekt.

Erntedankgottesdienst in Jestädt

Sonntag, 1. Oktober 2017

Wir pflügen, und wir streuen / den Samen auf das Land / doch Wachstum und Gedeihen / steht in des Himmels Hand: der tut mit leisem Wehen / sich mild und heimlich auf / und träuft, wenn heim wir gehen / Wuchs und Gedeihen drauf. Refrain.: Alle gute Gabe kommt her von Gott dem Herrn, drum dankt ihm, dankt, drum dankt ihm, dankt und hofft auf ihn!

 

Wie schön eine Sammlung von Gaben aus Feld und Garten in der Kirche aussehen. Da geht einem doch das Herz auf. Da möchte man doch hineinbeißen. Was für ein schönes Bild.

Ja – es ist ein schönes Bild. Aber – die Erntebilder unserer Kindertage haben sich natürlich längst verändert. Wo früher mit Sense und Rechen und Hungerharken, mit Leiterwagen und mit Pferden, die Ernte eingebracht wurden, fährt heute ein Ungetüm von Riesenmähdrescher in Nullkomma-nichts über die Felder, bringen Traktoren und Hänger der Marke Fendt oder John Deere die "Gaben" an Ort und Stelle, und der Fahrer hat sicher noch etwas Zeit "mal eben" über das Smartphone zu flitzen.

 

Die Erntezeit der früheren Jahre war anstrengend und körperlich schwer. Heute ist sie vielleicht nicht mehr so schweißtreibend, oder anders schweißtreibend, aber schwer sicher noch immer. Die Anforderungen sind gewachsen. Die Wirtschaftlichkeit zählt. Der Gewinn zählt. Der Preisdruck auf dem Markt diktiert das Geschäft. Und wir als Verbraucher bemerken es noch nicht einmal, weil, wir gehen in den Supermarkt, da steht alles, ich muss es nur kaufen – und bezahlen. Und das Wetter ist dabei ziemlich egal.

Diese Veränderungen unserer Zeit sind auch in Ordnung. Wer wollte schon gerne zurück in die 50-60ziger Jahre. Obwohl... – für unsere Wahrnehmung wäre es gelegentlich von Vorteil. Nein. Wir leben heute und sind heute und sind hier. Mir – scheint eher wichtig zu sein, dass wir nicht das Bild der Schöpfung vergessen: ...doch Wachstum und Gedeihen steht in des Himmels Hand. Alle guten Gaben – hahinter steckt nicht nur Gottes Schöpfung, dahinter steckt auch sein Wert, seine Notwendigkeit, der Umgang, oder unser Umgang mit dieser "empfindlichen Gabe", von der wir hier in Europa in Hülle und Fülle haben, der Afrikaner oder der Somalier – nichts bis gar nichts.

Nein, wir müssen nicht die Welt retten, es reicht vollkommen zu wissen, was wir in der Hand halten. Und – Erntedank endet nicht im Garten oder auf dem Feld. Auch wir Menschen gehören zur Schöpfung und sind eine "Gabe" aus Wachstum und Gedeihen.

(Bernd Hampel)   

Abschluss Lutherprojekt - Enthüllung der Skulptur

Im vergangenen Jahr haben wir in Meinhard mit verschiedenen Veranstaltungen am Wettbewerb der Landeskirche „Alte Thesen – neu gelesen“ teilgenommen.

 

Eine Aktion haben wir uns noch für dieses Jahr aufgehoben: das Aufstellen einer Buch-Skulptur am Radweg in Grebendorf, in Nähe von Zindels Schnellrestaurant „Mc Z“ an der B 249.

 

Nachdem nun alle Vorbereitungen abgeschlossen und Genehmigungen eingeholt sind können wir die Enthüllung der Skulptur vornehmen.

 

Geplant ist dies am Sonntag, 15. Oktober, nach einem Familiengottesdienst zum Abschluss der Kinderbibeltage, der um 10.30 Uhr in Grebendorf stattfindet. Wir werden dann zum Radweg gehen und gegen 11.30 / 11.45 Uhr dort sein.

 

Wir laden herzlich dazu ein.

Die EKD – ein Sprachpanscher

Bei einer solchen Überschrift horcht man natürlich auf. Und auf den zweiten Blick kommt man schon ins Grübeln. Hier der Artikel der WR (vom 26. Aug. 2017, Kulturseite): – Wegen ihres Umgangs mit dem Spracherbe des Reformators Martin Luther hat der Verein Deutsche Sprache die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) zum sogenannten Sprachpanscher des Jahres gewählt. Auf Unverständnis stießen etwa "Godspots" in Kirchen, womit kostenloses Wlan gemeint ist: "Sprachfreunde sehen das als Verhöhnung von Martin Luther, der für seine Bibelübersetzung oft wochenlang nach deutschen Wörtern suchte." Kritisiert wurden auch das Motto "Segen erleben - Moments of Blessing" auf der Weltausstellung der Reformation in Wittenberg und die geschlech-

terneutrale Umdichtung klassischer Liedtexte.

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