Termine im voraus 2018


Gottesdienste

 

08. Juli 2018

Neuerode - 9.30 Uhr

Grebendorf - 10.30 Uhr

Jestädt - 10.30 Uhr

Schwebda - 09.30 Uhr

 

15. Juli 2018

10.30 Uhr - Gemeinsamer Gottesdienst aller Gemeinden in Grebendorf, mit Prälat Böttner

Gottesdienste

 

22. Juli 2018

Motzenrode - 10.30 Uhr

Hitzelrode - 9.30 Uhr

Grebendorf - 9.30 Uhr

Frieda - 10.30 Uhr

 

29. Juli 2018

Jestädt - 10.30 Uhr

Neuerode - 9.30 Uhr

Grebendorf - 9.30 Uhr

Schwebda - 10.30 Uhr

 



Gemeindeleben


Eröffnungsgottesdienst zu Rad+Fun

Sonntag, 01. Juli 2018 / Rad+Fun

Alle zwei Jahre findet Rad+Fun statt, das Radevent zwischen Meinhard, der Stadt Wanfried und Großtöpfer. Eine Veranstaltung für Jedermann. Und so versammelten sich auch alle Interessierten mit und ohne Rad auf dem Mehrgenerationenplatz in Jestädt – und zum Eröffnungsgottesdienst. Der Chor Germania Jestädt, unter der Leitung von Hanna Eichstädt-Schwehn, umrahmte den Gottesdienst. An der Orgel saß Larissa Hergert. Und Pfarrerin Jutta Groß leitete den Gottesdienst.

    Ein ganz anderer Teilnehmer – fand sich auch zum Gottesdienst ein. Je lauter (!) der Chor sang, oder die Gemeinde die Strophen von "Ich singe dir mit Herz und Mund" – um so lauter schmetterte eine Amsel ihre Töne. Hoch im Baum und über den Köpfen aller, nicht im mindesten nachlassend, und scheinbar mit aller Kraft und Freude.

Jutta Groß sprach in ihrer Predigt (auch) von der Freude. Von der Freude des Radfahrens. Vom gesundheitlichen Aspekt. Von der Gemeinschaft und des gemeinsamen Erlebens. Und sie verglich das Vorderrad eines Rades mit Gott – dem Lenker, dem Wegweiser, der die Geschicke in der Hand hält... und das Hinterrad mit der versammelten Gemeinde, der Gemeinschaft, die genauso nötig ist, und ohne die ein Event wie an diesem Tag nicht möglich wäre. Und mit den anschließenden Worten: "Nun fahrt jetzt los" – wünschte Pfrin. Groß allen eine gute Fahrt und Gottes Segen.


Sternwanderung des Kirchspiels nach Motzenrode

Fast 850 Millionen Menschen weltweit haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser.
Jeder dritte Mensch lebt ohne sanitäre Einrichtungen. Und wo es genug Wasser gibt, heißt es noch lange nicht, dass sich jeder Wasser leisten kann. Wasser ist ein Machtmittel. Wasser ist ein Wirtschaftsfaktor. Wasser entscheidet über Leben und Tod.
Im Jahre 2010 haben die Vereinten Nationen das Recht auf Wasser als Grundversorgung fest-

geschrieben. Ohne Wasser - kein Leben.

Wie mit der Ressource Wasser umgehen, das hat Pfrin. Jutta Groß in ihrer Predigt zu diesem
besonderen Gottedienst in Motzenrode aufgezeigt. Das weltweite Problem Wasser ist die eine Seite, die andere Seite ist unser Umgang mit dem kostbaren Nass. Was verbrauchen wir tagtäglich an Wasser beim Kochen, beim Waschen, beim Duschen, im Garten... oder wieviel Wasser wird bei der Herstellung von Fleisch, Milch, einer Pizza – oder bei der Herstellung eines T-Shirts verbraucht. Das sind unvorstellbare Zahlen.

Durchschnittlich 120 Liter Wasser verbrauchen wir für uns jeden Tag. 5000 Liter kostet uns die Herstellung der Nahrungsmittel und aller Güter im Schnitt täglich pro Person. Das ist kein direkt verbrauchtes Wasser, man spricht hier von einem vituellen Wasser. Einem Wasserabdruck. So verbraucht eine Tomate zum Beispiel im Schnitt 50 Liter Wasser um eine Tomate zu werden.    Fleisch hat einen besonders hohen Wasserabdruck, bedingt durch Kraftfutteranbau, künstliche Be-
wässerung, Tierhaltung und Transport.
Baumwolle gehört zu den Gütern mit dem höchsten Wasserfußabdruck, etwa 10.000 Liter
pro Kilogramm, das sind ungefähr 2.500 Liter für ein T-Shirt. Etwa drei Prozent des weltweiten
landwirtschaftlichen Wasserfußabdrucks entfallen allein auf die Baumwollproduktion. Und hier
wäre noch zu unterscheiden, wo das Textil hergestellt wird. Ob in der Türkei oder Indien.
    Die Sternwanderung nach Motzenrode stand in diesem Jahr unter diesem Motto: Wasser ist Leben. Nach dem Gottesdienst ging es im Dorfgemeinschaftshaus weiter mit einem Quiz zum Thema. Mit Gesprächen. Mit Kopfzerbrechen. Aber auch mit Essen und Trinken. Und dafür hat der
Kirchenvorstand Motzenrode gesorgt. Vielen Dank an dieser Stelle, und natürlich an alle, die
diesen Tag überhaupt gestaltet haben.


Queen an der Werra

Orgelweihe - Sonntag, 3. Juni 2018 - Kirche St. Crucis Bad Sooden-Allendorf

Andere Kirchengemeinden haben auch schöne Kirchen. Oder anders gesagt: schöne Orgeln.

    Hier in Allendorf ist ein nicht alltägliches Projekt nach vielen Jahren unermüdlicher Arbeit ent-

standen. Eine Orgel - eine neue Orgel - aus Elementen einer alten historischen Orgel (Walker-Orgel) aus der Holy Trinity Church zu Cambridge (England) - und dem technischen Neubau von Ogelbau Schulte aus dem Bergischen Land. Und nun ist sie nahezu fertig.

Englischer Orgelklang in Nordhessen. Das ist sicher einzigartig. Hier sind historisches Material in modernem Design und standneuester Orgeltechnik zu einem Gesamtkunstwerk zusammenge-

flossen - so beschreibt es die Broschüre: "Die Queen an der Werra".

    Die größte englisch-romantische Orgel auf dem europäischen Festland. 3547 klingende Pfeifen - 61 Registern auf 3 Manualen und Pedalen - und es klingt phantastisch. Zum Lobe Gottes.

Wer die "Queen an der Werra" erleben und hören möchte, besuche einfach die Kirche St. Crucis. Es ist schon fast ein Muss, denn es ist ein wahres Erlebnis. Allendorf bietet bis zum Jahresende noch viele musikalische Höhepunkte mit namhaften Organisten aus zahlreichen Länden. 


Nachtrag zum Singegottesdienst in Jestädt

Sonntag, 29.4.2018

Erlebnis-Gottesdienste zeichnen sich schon darin aus, dass sie einen besonderen Anlass haben,
nicht zu den üblichen Uhrzeiten stattfinden, der Kirchenchor und die Flötengruppe eingebunden sind, und es im Anschluss an den Gottesdienst noch Häppchen und Schnittchen gibt und Gespräche und – Geschenke. Und so ein Gottesdienst gab es an diesem Sonntag.

Wenn viele Gesangsstimmen das Kirchenschiff füllen und Flötentöne erklingen, ist das immer wieder schön. Pfarrerin Groß war nicht im bekannten Talar zu sehen. Und Bürgermeister Gerhold Brill nutzte die Gelegenheit zu einer Ansprache an die Gemeinde, und vor allem an Jutta Groß – denn ihr Geburtstag stand ein bisschen im Mittelpunkt. So dauerte der Gottesdienst auch etwas länger als gewohnt. Vor der Kirche ging es dann munter und fröhlich weiter. Eben ein besonderer Gottesdienst.


Nachtrag zu Himmelfahrt in Großtöpfer

Sonntag, 10.5.2018
Die Kirchengemeinde Großtöpfer hatte auch in diesem Jahr wieder zu einem gemeinsamen
Gottesdienst zu Himmelfahrt eingeladen. Und zum anschließenden Beisammensein um die
Kirche mit Essen und Trinken und Gesprächen um Gott und die Welt – wie es umgangssprachlich
so schön heißt.
Pfarrer Rainer Koch und Pfarrer Johannes Brehm gestalteten mit Vikar Andeas Paulsen gemeinsam den Gottesdienst. Predigt und Kirchengesang schlugen einen großen Bogen um das Thema Himmelfahrt. Und Pfr. Rainer Koch sprach von einem durchaus schwierigen Bild, sich vorzustellen, was da passiert ist. 40 Tage lang war Jesus mit seinen Jüngern zusammen. Dann wurde er vor ihren Augen empor-gehoben und eine Wolke nahm ihn auf, weg vor ihren Augen. So wie Superman? Ein – schwieriges Bild. Und auch der theologische Ansatz einer Erklärung bleibt für den Zuhörer schwierig. Diejenigen, die Himmelfahrt als Vatertag nutzen, haben es gemeinhin leichter.
Im Anschluss an den Gottesdienst ging es vor der Kirche weiter. Bratwurst, Brot und Brötchen, und Kartoffelsalat stärkten die Besucher, die zu Fuß, mit dem Rad oder dem Auto gekommen waren. Es war wieder ein kleines und feines Gemeindefest. Und das Wetter hielt weit bis in den Nachmittag hinein, trotz nasser Prognosen.
Der Kirchengemeinde Großtöpfer sei herzlichst für alle Mühen gedankt.


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