Termine im voraus 2019


Gottesdienste

 

18. April 2019 (Gründonnerstag)   

Jestädt - 19.00 Uhr mit Abendmahl

Schwebda - 18.00 Uhr mit Abendmahl und Singkreis

 

19. April (Karfreitag)

Jestädt - 10.30 Uhr

Grebendorf - 10.30 Uhr

Hitzelrode - 10.30 Uhr

Motzenrode - 9.30 Uhr

Neuerode - 9.30 Uhr 

Frieda - 9.30 Uhr mit Abendmahl

 

21. April 2019  (Ostern)

Gottesdienste mit Abendmahl

Grebendorf - 9.30 Uhr

Motzenrode - 9.15 Uhr

Schwebda - 10.30 Uhr

Jestädt - 10.30 Uhr (mit Kirchenchor)

 

22. April 2019 (Ostern)

Gottesdienste mit Abendmahl

Hitzelrode - 9.15 Uhr

Neuerode - 10.30 Uhr  

Gottesdienste

  

28. April 2019 

Jestädt - 10.00 Uhr - Konfirmation

Frieda - 9.30 Uhr 

Grebendorf - 10.30 Uhr

 

05. Mai 2019

Neuerode - 10.00 Uhr - Konfirmation

Grebendorf - 10.00 Uhr - Konfirmation

 

Kindergottesdienst:

Jestädt - 10.00 Uhr

 

12. Mai 2019 

Hitzelrode - 9.30 Uhr

Schwebda - 10.00 Uhr - Konfirmation

Jestädt - 10.30 Uhr

 

19. Mai 2019

Motzenrode - 10.30 Uhr

Neuerode - 9.30 Uhr 

Grebendorf - 10.30 Uhr

Frieda - 10.30 Uhr - Konfirmation

 

Kindergottesdienst:

Grebendorf - 10.00 Uhr

Schwebda - 10.00 Uhr 



Gemeindeleben


Offene Kirche ab 1. April

Unsere Kirche ist ab April wieder tagsüber geöffnet. Von 10 bis 18 Uhr können gerne alle Besucher wieder unsere Kirche aufsuchen, verweilen, sich ausruhen, innehalten, das Gespräche mit Gott suchen - oder einfach nur die Stille des Gotteshauses auf sich wirken lassen.

Ein Gästebuch liegt bereit, und im Taufstein sind Teelichter die entzündet werden dürfen.

Wir freuen uns auf jeden Besucher.    


Fastenaktion: 7 Wochen ohne Lüge

Die Fastenzeit hat begonnen. 40 Tage oder 7 Wochen ohne. Fasten, das soll Verzicht heißen, Verzicht auf Süßes, auf Nikotin, Alkohol, Auto [...] - es soll ein bisschen wehtun, sonst macht man es nicht - und das Bewusstsein mal wieder etwas schärfen. 

Die Evangelische Kirche hat sich für dieses Jahr „ein ganz besondere Fastenaktion“ ausgedacht. Nämlich 7 Wochen - ohne Lüge.

Wie jede Form von Verzicht eine Herausforderung ist, so ist eine Zeit lang ohne Lüge zu leben, schon eine gewaltige Herausforderung. Der Mensch lügt mehrmals täglich. Nicht immer vorsätzlich, sondern meistens aus Höflichkeit, Rücksicht oder aus egoistischen Gründen. Wir lügen, weil wir uns unsicher fühlen oder uns selbst beruhigen müssen. Dabei belügen wir nicht nur uns selber, sondern auch andere. Die Kinder. Die Familie. Den Nachbarn. Den Freund. Lügen ist also nicht gut. Wir verurteilen es. Und Lügen haben eh kurze Beine.

 

Aber auch das soll erwähnt werden. Wissenschaftler sind sich sicher: „Lügen lernen“ ist ein Teil unserer geistigen Entwicklung. Lügen ist also mehr als nur schwindeln. 

Eine schöne Fastenzeit.


So sicher wie das Amen in der Kirche

Die beiden Kandidatinnen zur Bischofswahl in der EKKW 2019
Dr. Beate Hofmann (li) und Annegret Puttkammer

Das gab es noch nie

Der nächste Bischof ist eine Frau!

Zum ersten Mal in der Geschichte der Ev. Kirche von Kurhessen-Waldeck stellen sich zwei Frau zur Wahl des neuen Bischofsamtes.

Die Landeskirche hatte im vergangenen Jahr ihre Mitglieder aufgerufen, Vorschläge für eine Bischöfin

/Bischof zu machen. 140 Vorschläge mit rund 60 Namen sind eingegangen.

Der Nominierungsausschuss hat nach intensiven Beratungen zwei Kandidaten bestimmt, die sich nun am 9. Mai 2019 der Landessynode in Hofgeismar zur Wahl stellen werden. Es sind zum einen Prof. Dr. Beate Hofmann (55) aus Bielefeld - und zum anderen die Pröpstin Annegret Puttkammer (55) aus Herborn.

    „In den anstehenden Veränderungsprozessen setze ich mich für eine erkennbar evangelische Kirche ein:  spirituell lebendig, vielfältig und einladend‎.“ - so beschreibt Prof. Dr. Beate Hofmann ihr Leitbild [...]. „Als eine „Unterwegs-Bischöfin“ möchte ich den Austausch mit möglichst vielen Gruppen und Einzelnen suchen“, beschreibt Annegret Puttkammer ihr Amtsverständnis [...].

Quelle: Pfrin Petra Schwermann, Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit im Landeskirchenamt Kassel 

 


Kirchenkreise schließen sich zusammen

Die beiden Kandidatinnen zur Bischofswahl in der EKKW 2019
Dekanin Ulrike Laakmann und Dekan M. Arnold

Nur noch ein Kirchenkreis

Kreissynoden Eschwege und Witzenhausen

fusionieren 

Dem Zusammenschluss der Kirchenkreise, und der Gestaltung von entsprechenden Kooperations-räumen im Werra-Meißner-Kreis, sind mehrjährige Beratungen und Vorbereitungen vorausgegangen. Nun haben die beiden Kreissynoden in einer Sitzung in Waldkappel die endgültige Fussion beschlossen und verkündet. Ab 2020 wird es nur noch einen Kirchenkreis gegeben und Dekanin Ulrike Laakmann, Witzenhausen, wird ihm vorstehen.  Damit ist ein großer Veränderungsprozess im kirchlich ländlichen Raum eingeläutet, und kann und muss mit Leben gefüllt werden. Damit ist auch die Richtungsvorgabe der Landeskirche und ihrer Strukturpolitik erfüllt.

 

Lesen Sie mehr dazu auf der Kirchenkreisseite: http://www.kirchenkreis-eschwege.de

 


Weltgebetstag der Frauen in Jestädt

Freitag, 1. März 2019

Weltgebetstag

 

Doh-ber we-tschér - Guten Abend.

Mit diesem Gruß und einem Stück Hochzeitsbrot haben die Jestädter Frauen die Gottes-dienstbesucher begrüßt.

Slowenien - es steht in diesem Jahr im Zentrum des Weltgebetstages. Slowenien, eines der

kleinsten und jüngsten Länder Europas. Gott hat Slowenien mit Naturschönheiten beschenkt:

Von der Pannonischen Tiefebene bis hin zu Hügeln und grünen Wäldern und hohen Bergen;

von der geheimnisvollen Unterwelt des Karsts bis hin zur Küste der Adria.

    Am ersten Freitag im März wird dieser Weltgebetstag in mehr als 120 Ländern der Welt rund um den Globus gefeiert. Es ist eine ökumenische Bewegung, die seit 130 Jahren von immer mehr Konfessionen unterstützt wird. Es geht um die Teilhabe aller - ganz besonders der Frauen in unserer Gesellschaft und Kirche. Als Sinnbild steht dafür der gedeckte Tisch, an dem noch Platz ist, ein gedeckter Tisch mit Nelken, Rosmarin und Produkten aus Slowenien wie Honig, Salz, Brot oder Potica (Nusskranz). Ganz im Sinne der Losung aus Slowenien: „Kommt, alles ist bereit!“.

 

Nach dem Einüben der schönen und lebensfrohen Lieder („Singt das Lied von Gottes Schöpfung“

oder... „Du lädst uns ein, wir folgen dir“), und dem anschließenden Gottesdienst - ging es weiter im Gemeindehaus. Dort waren zahlreiche Leckereien aufgebaut. Ein Buffet aus Gota? (Bohnen und Sauerkraut), Piszancja golaz (Hähnchengulasch mit Nudeln), Bosman (Slowenisches Hoch-zeitsbrot) ..., und süßen Nachspeisen. Slowenische Rezepte. Nur lecker. Und alles war ziemlich schnell „alle“.

    Ein schöner Weltgebetstag in diesem Jahr, eine ausgelassene Stimmung - auch oder trotz des

schwierigen und noch langen Weges Sloweniens in ein selbstbestimmtes Leben.

„Kommt, alles ist bereit!“. 

 


Begrüßung der neuen Konfigruppe

Sonntag der 17.02.2019

Begrüßungsgottesdienst der neuen Konfirmandengruppe in Grebendorf

 

17 Jungen und Mädchen stellen die neue Konfirmandengruppe aus dem gesamten Kirchspiel Meinhard. Heute haben sie sich der Gemeinde vorgestellt. Von ihren Stärken und Schwächen erzählt. Und mit uns Gottesdienst gefeiert.

„Keiner ist allein so gut - wie eine ganze Gemeinschaft.“

 

Ein Jahr haben die neuen Konfirmanden nun vor sich. Ein Jahr: Zusammenwachsen - Kennenlernen - Ausprobieren, auch - was Glaube und Gemeinschaft innerhalb der Kirche bedeutet, wie man es leben kann, wie man es gestalten kann, und was einen Christenmenschen ausmacht. Jeder und jede mit seinen und ihren von Gott gegebenen Gaben. Das ist ein großes Feld des „sich Findens und Wahrnehmens“. In diesem Jahr werden wir sie als Gemeinde erleben und begleiten und sie uns als ihre Gemeinschaft.

     Pfarrerin Jutta Groß sprach in ihrer Predigt von dieser Gemeinschaft, die nur im Ganzen

funktionieren kann. So wie ein Auge allein nicht hören kann oder ein Fuß allein nicht

sprechen kann, so braucht es immer das Ganze als ein Zusammenspiel aus allen Fähigkeiten

und Gaben.

     Zusammen mit Marina Porzelle, unserer Jugendpädagogin, hatten die Jugendlichen eine lebensgroße Puppe aufgestellt, und sie anschließend mit ihren ganz speziellen „Fähigkeiten und Gaben“ bestückt. Handschriftlich. Auf einer Karte. Ein schönes großes buntes Bild der Vielfalt.

 

Dagmar Wagner sprach im Namen des Kirchenvorstands Grebendorf - alle guten Wünsche an die

neue Konfirmandengruppe aus. Pfarrer Rainer Koch gestaltete den Gottesdienst. An der Orgel 

begleitete uns Bernd Homeier aus Großbartloff. Und draußen schien die Sonne von einem 

ewig strahlend blauen Himmel. Ein Sonntag eben.      

 


Unterstützung für ein besonderes Projekt

Hartmut Kleiber (vom Eschweger Verein „Aufwind“ ), der Künstler Lutz Kirchner und der Lehrer Heiko Striening, von der Anne-Frank-Schule Wanfried, planen einen Gedenkort für Euthanasie-Opfer in Eschwege. Standort soll der Brühl 6 sein.

35 Menschen aus unserer Region sind wegen ihrer Behinderung in Tötungsanstalten wie Hada-mar gebracht und ermordet worden. Sie galten als „lebensunwertes Leben“. An diese Toten soll nicht nur ein Gedenkort erinnern, sie sollen so eine Beachtung erfahren, eine Stimme, eine Würde bekommen.

     Unterstüzt wird das Projekt durch die VR-Bank. Und es braucht auch Ihre Unterstürzung. 

Erst wenn mindestens 75 Unterstützer gefunden sind, wird die Phase des Spendens freige-schaltet. Bitte geben Sie Ihre Stimme und gern auch eine Spende, wenn das Projekt die Spenden-phase erreicht hat. Insgesamt benötigen wir 10.000,-€ . Auf der Seite der Volksbank ist das Projekt ausführlich beschrieben. https://vrwm.viele-schaffen-mehr.de


Das Wort zum Sonntag

Vielleicht haben nicht alle in der WR, also in unserer Tageszeitung, das Wort zum Sonntag vom

9. Febr. 2019 gelesen. Ein Wort von Pfrin. Jutta Groß zu einem sehr aktuellen Thema - daher hier gerne den Beitrag zum Nachlesen.

 

Redet, was gut ist

Fake-News, Gerüchte, üble Nachrede - sie begegnen uns immer wieder und überall, nicht nur in den sozialen Netzwerken. In der Konfirmandengruppe habe ich kürzlich darüber gesprochen. Eine Geschichte machte den Jugendlichen die Wirkung von Lügen und Gerüchten deutlich:

     Ein Mann hatte über seinen Nachbarn schlecht geredet. Dieser hatte von den Gerüchten gehört und stellte ihn zur Rede. „Ich nehme alles zurück, was ich über dich erzählt habe“, versprach der Mann. Doch der Nachbar verlangte eine Wiedergutmachung. Er holte ein großes Kissen und sagte dem Mann: „Trag dieses Kissen bis zu deinem Haus. Dann schneide ein Loch in das Kissen und komme wieder zurück, indem du unterwegs immer eine Feder nach rechts und eine Feder nach links wirfst.“

     Der Mann tat, wie aufgetragen. Als er wieder vor dem Nachbarn stand und ihm die leere Kissenhülle überreichte, sagte dieser: „Und nun gehe den Weg zurück und sammle alle Federn wieder ein.“ Der Mann stammelte verwirrt: „Aber das geht doch nicht mehr. Die sind doch jetzt in alle Winde zerstreut.“ Der Nachbar nickte ernst. „Genauso ist es mit den Worten. Einmal ausgestreut, fliegen sie durch alle Winde, wir wissen nicht, wohin. Und man kann sie nicht wieder zurückholen.

     Einmal ausgesprochene Worte kann man nicht zurückholen. Deshalb sollten wir gut überlegen, was wir reden oder in sozialen Netzwerken veröffentlichen.

     Einen guten Hinweis gibt uns die Bibel: „Lasst kein faules Geschwätz aus eurem Munde gehen, sondern redet, was gut ist und was erbaut und was notwendig ist, damit es Segen bringe denen, die es hören“ (Eph 4,29). Unsere Worte sollen Segen bringen denen, die sie hören, ihnen also weiterhelfen in ihrem Leben; sie nicht niederdrücken, sondern aufrichten und ihnen Lebenskraft zusprechen.

     Doch Geschwätz, das keinen anderen Nutzen hat, als Menschen zu verletzen und das Miteinander zu zerstören, „ lasst nicht aus eurem Mund gehen“.

 

 


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