Termine im voraus 2019


Gottesdienste

 

23. Juni 2019

Sternwanderung nach Motzenrode

12.00 Uhr Gemeinsamer Gottesdienst am Backhaus in Motzenrode

 

Startpunkte zur Wanderung:

Grebendorf: 10.00 - Kirche

Jestädt: 10.00 - DGH

Hitzelrode: 10.30 Uhr DGH

Neuerode: 10.30 Uhr - Kirche

 

30. Juni 2019

Jestädt - 19.00 Uhr

Neuerode - 18.00 Uhr

Grebendorf - 10.30 Uhr - mit Trommelkonzert von Javier Chernicoff

Schwebda - 9.30 Uhr

 

 

Gottesdienste

  

07. Juli 2019 

Jestädt - 9.30 Uhr

Hitzelrode - 10.30 Uhr mit Taufe

Grebendorf - 10.30 Uhr 

Frieda - 9.30 Uhr

 

14. Juli 2019

Grebendorf:

10.30 Uhr Gemeinsamer Gottesdienst mit Prälat Bernd Böttner

 

 

 



Gemeindeleben


Pfingstgottesdienst in Neuerode

Pfingstmontag, 10. Juni 2019

Neuerode

 

Eigentlich sollte der Pfingstgottesdienst an der Rudi-Kaulfuß-Hütte in Neuerode stattfinden. Aber die Wettervorhersage war unsicher, und so wurde kurzerhand der Gottesdienst auf den Sport-platz am Dorfgemeinschaftshaus verlegt.

Eine gute Entscheidung. Kurze Wege. Ausreichend Platz. Und mehr oder weniger mitten im Ort.

Das gab der Gemeinschaft einen größeren Raum im Sinne von Pfingsten. [...] Und sie kamen von überall her, unterschiedlich in ihrer Herkunft und Sprache, und sie wurden alle erfüllt von dem heiligen Geist und fingen an zu predigen in allen Sprachen - und sie verstanden einander.

 

Pfingsten. Ein christliches Fest jüdischen Ursprungs. Es geht auf das jüdische Wochenfest Schawuot zurück, und wird am fünfzigsten Tag nach Ostern gefeiert. Pfingsten gilt als Geburtstag der Kirche. Von der Zahl 50 leitet sich der Name des Festes her: Das griechische Wort „pente-coste“ bedeutet „der fünfzigste (Tag)“.

Der Gemischte Chor Neuerode (unter der Leitung von Thorsten Exner) gestaltete musikalisch den Gottesdienst ('Ich sing dir mein Lied' - oder 'Unser Vater'). Der Kirchenvorstand stellte ein Mittags-mahl, Kaffee, Kuchen und Getränke - und die Feuerwehr kümmerte sich u. a. um die Bestuhlung.

 

Ein feinest Fest. Allen sei Dank.


Himmelfahrt in Großtöpfer

Sonntag, 30. Mai 2019

 

Ich bin dann mal weg.

Dieser saloppe Satz steht für zwei Kopfbilder an ein und demselben Tag.

Himmelfahrt. 40 Tage nach Ostern. Während die einen die Himmelfahrt in Gottesdiensten feiern,

ziehen andere mit Hut, Spazierstock, Bierflasche und Bollerwagen feucht-fröhlich durch die

Lande. „Ich bin dann mal weg“, erinnert auch an die traditionellen Männerwallfahrten im Eichs-feld. Oder an Hape Kerkelings Buch, das seine Erfahrungen auf dem Jakobs-Pilgerweg beschreibt und ein Bestseller geworden ist.

Pfarrer Johannes Brehm und Andreas Paulsen (Großtöpfer) hatten wieder zum Himmelfahrts-gottedienst eingeladen. Zum Gottesdienst mit anschließendem Beisammensein rund um die Kirche. Mit Bratwurst und Kartoffelsalat, belegten Brötchen, und den verschiedensten Getränken.

     Himmelfahrt. Dieses Bild in der Bibel mit einer beeindruckenden Szene geschildert: 40 Tage lang war Jesus nach der Auferstehung mit seinen Jüngern zusammen, dann „wurde er vor ihren Augen emporgehoben, und eine Wolke nahm ihn auf, weg vor ihren Augen“ (Apg 1,11). Himmelfahrt erklärt, das Jesus jetzt bei Gott ist, bei seinem Vater. Aber damit ist er nicht weg und auch nicht unerreichbar. Der Himmel ist in der Bibel der Wohnort Gottes, und wie die Erde, ein Teil der Schöpfung. Heute sagen wir, der Himmel ist der Ort, an dem die Menschen Gott nahe sind. Pfarrer Johannes Brehm sagt in seiner Predigt: „Er [also Jesus der Sohn Gottes] könnte auch jetzt hier an uns vorbeimarschieren... denn Jesus Christus hat den Himmel für die Menschen geöffnet.“ Im Apostolischen Glaubensbekenntnis beten wir Christen ja auch, dass Christus aufgefahren (ist) in den Himmel. Auch nach langem Nachdenken bleibt die Christi Himmelfahrt ein schwieriges oder nicht so leicht zu verstehendes Bild.

Wenn der Himmel gleichsam die Erde ist, dann haben es zwei Schwalben ganz wörtlich ge-nommen. Sie blieben die ganze Zeit über während des Gottesdienstes in der Kirche. Mal bei der Orgel. Mal hoch über dem Altar. Ein nettes Bild. 

 

Um die Kirche ging es anschließende, wie schon im letzten Jahr, mit lebhaften Gesprächen und 

Begegnungen weiter. Man kann sich nur den Worten Pfarrers Brehms anschließen: Ein dickes Dankeschön an die Mitmenschen, die alles so schön vorbereitet haben. 


Goldene Konfirmation in Jestädt

Sonntag, 26. Mai 2019

 

26 Frauen und Männer trafen sich zur Goldenen Konfirmation in Jestädt. Ein Wiedersehen nach vielen Jahren. Älter geworden - ja, erwachsen und gereift - ja, mit ganz eigenen Biografien - ja,

und angereist aus allen Ecken der Welt. Und ihren Konfirmationskleidern längst entwachsen.

Eine schöne Begegnung nach fünfzig Jahren und einander kaum fremd geworden. Und selbst die, die nicht konnten oder auch nicht mehr leben - waren doch irgenwie dabei.

Eingesegnet wurden die Konfirmanden seinerzeit von Pfarrer Paul Weisheit und Pfarrer Jakob (Neuerode).

 

Was haben sie, die Konfirmanden der Jahrgänge 1968 und 1969, mitgenommen aus ihrer

Konfirmandenzeit? Was ist aus dem jungen Glauben geworden, aus dem Gelernten, dem Anerzogenen, dem - was der Glaube ausmacht und dem Einzelnen bietet? Pfarrerin Jutta Groß erzählte in ihrer Predigt von den überraschenden Momenten im Gespräch mit vielen Älteren, wie sie heute noch immer ganz textsicher Liedverse oder Psalmen oder Gebete aus ihrer Konferzeit aufsagen können. Einmal gelernt, aber längst über die Zeit verinnerlicht haben. Wie ein Kompass, der leitet, lenkt und führt.

Jutta Groß sprach auch von der Schwierigkeit des Glaubens. Vom Verstehen und Annehmen. Da

geht einer über das Meer. Sorgt sich nicht trotz aller Unbilden der Welt um ihn herum. Ganz

im Gegenteil. Er fordert seine Jünger auf ihm zu vertrauen. So die Geschichte vom sinkenden

Petrus, wie sie in unserem Kirchenfenster in Jestädt zu sehen ist. „Wenn du auf dem Wasser

laufen willst, musst du das Boot verlassen.“ (Zitat eines Buchtitels v. Ute Zepfel - kanzelgruss.de).

Was für ein Satz! Und er gilt Tag für Tag und immer wieder neu.

 

Es war einer der besonderen Gottesdienste: Die Goldene Konfirmation 2019 in Jestädt.

Der Kirchenchor unter der Leitung von Marlene Gimpel hatte den Gottesdienst mitgestaltet.

An der Orgel saß Larissa Hergert. Und unter den Gästen Pfarrfrau Mathilde Weisheit mit Sohn Christoph.  


Der neue Gemeindebrief

Der neue Gemeindebrief kommt gerade aus der Druckerei. Es wird dann wie immer noch ein paar Tage dauern, bis er auch in den einzelnen Haushalte verteilt ist. Hier kann er er (auch wie immer) schon online vorab gelesen werden.


Wir haben eine Bischöfin

Die neue Bischöfin von Kurhessen-Waldeck
Zur Bischöfin gewählt: Prof. Dr. Beate Hofmann (Bild medio.tv / Schauderna)

Nun ist es amtlich. Die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck hat einen neuen Bischof - genauer gesagt, eine Bischöfin. Die Landessynode wählte im 2. Wahlgang Frau Prof. Dr. Beate Hofmann zur neuen Bischöfin. Sie tritt die Nachfolge von Bischof Hein an und wird ihr Amt im September antreten - und sie ist die erste Frau an der Spitze der Ev. Kirche von Kurhessen-Waldeck. 

Mehr Informationen über Frau Prof. Dr. Beate Hofmann, zu ihrer Person, zu ihrem Amt und zu ihren Vorlieben auf: www.kirchenkreis-eschwege.de

 

Wünschen wir unserer neuen Bischöfin eine gute Hand für ihre Aufgaben. Ein großes und weites Herz für alle Sorgen und Nöte ihrer Kirche. Und ein offenes Ohr auch für jene, die nur eine leise oder gar keine Stimme haben.

Ihr und uns allen eine gute Zeit.


Konfirmation in Jestädt

Sonntag, 28. April 2019

 

Sechs junge Menschen haben heute im Konfirmationsgottesdienst vor Gott und der Gemeinde

ihr Ja-Wort gegeben. Ein Ja-Wort zum Glauben und zum Leben in der christlichen Gemeinschaft. Marie-Therese. Marina. Viktoria. Leah. Noah und Marlon. Nun gehören diese jungen Menschen zu unserer Kirche, mit allen Rechten und Pflichten.

Es ist ein Ja-Wort ohne wirkliche Konsequenzen. Und das ist gut so. Denn der Glaube lässt sich nicht erzwingen, nicht überstülpen, er fällt nicht vom Himmel - er muss erlebt und gelebt werden. Er muss gesucht werden.

Der Glaube ist eher ein Weg mit vielen Gebotsschildern, so Pfarrerin Groß in ihrer Predigt, ein Weg mit Unebenheiten, mit Sackgassen, mit Stop und Ausrufezeichen. Der Glaube ist eine Herausforderung und eine Möglichkeit, das Leben für sich zu gestalten und stark zu machen.

Das gelingt im Einzelnen und noch besser in der Gemeinschaft. Aber es ist und bleibt eine Herausforderung. Und manchmal ein ganzes Leben lang.

 

Unsere Kirche war an diesem Konfirmationssonntag über und über voll, leider war die Gemeinde nur wenig vertreten, an der Orgel begleitete uns Larissa Hergert, und die Sonne fand auch ihren Weg durch die Wolken.


Unterstützung für ein besonderes Projekt

Hartmut Kleiber (vom Eschweger Verein „Aufwind“ ), der Künstler Lutz Kirchner und der Lehrer Heiko Striening, von der Anne-Frank-Schule Wanfried, planen einen Gedenkort für Euthanasie-Opfer in Eschwege. Standort soll der Brühl 6 sein.

35 Menschen aus unserer Region sind wegen ihrer Behinderung in Tötungsanstalten wie Hada-mar gebracht und ermordet worden. Sie galten als „lebensunwertes Leben“. An diese Toten soll nicht nur ein Gedenkort erinnern, sie sollen so eine Beachtung erfahren, eine Stimme, eine Würde bekommen.

     Unterstüzt wird das Projekt durch die VR-Bank. Und es braucht auch Ihre Unterstürzung. 

Erst wenn mindestens 75 Unterstützer gefunden sind, wird die Phase des Spendens freige-schaltet. Bitte geben Sie Ihre Stimme und gern auch eine Spende, wenn das Projekt die Spenden-phase erreicht hat. Insgesamt benötigen wir 10.000,-€ . Auf der Seite der Volksbank ist das Projekt ausführlich beschrieben. https://vrwm.viele-schaffen-mehr.de

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