Zum Schulanfang

Für viele Kinder fängt nach den Ferien etwas Neues an: sie werden Schul-kinder. Wegen Corona können wir in diesem Jahr leider keinen Gottesdienst zum Schulanfang feiern. Dafür senden wir allen Kindern und Eltern an dieser Stelle einen herzlichen Gruß.

Gott segne und begleite euch in diesem neuen Lebensabschnitt.



Sommeraktion des Kindergottesdienstes

Hier die Videohilfe zu Jona

Zum Abschluss steht der Koffer bis zum 22. August in der Kirche in Jestädt.



6. Sonntag nach Trinitatis

Gottesdienst zur Kirmes 2020 im Pfarrgarten Jestädt

19.07.2020

 

Das Dorf ist hier und da geschmückt. Fähnchen hängen an Toreinfahrten und Zäunen. Fahnen wehen im Wind. Eigentlich Kirmeszeit. Eigentlich — und doch anders, weil wir in Zeiten von Corona leben. So ist in diesem Jahr die Kirmes ausgefallen, verschoben auf 2021, und dennoch

wurde an vielen Ecken im Dorf gefeiert. Nur kleiner eben.

Und wenn es auch keinen Kirmesgottesdienst im Festzelt gibt, hier und heute sind sie da, die

Kirmesfrauen und Kirmesburschen. Das ist liebgewordene Tradition.

     Danken und Denken gehören zusammen, Psalm 104 — so Jutta Groß in ihrer Predigt.

Herr, mein Gott, du bist so herrlich, ... Du breitest den Himmel aus wie einen Teppich, der du das

Erdreich gegründet hast auf festem Boden, dass es bleibt (immer und ewiglich) ... 

Es warten alle auf Dich, dass Du ihnen Speise gibst zur rechten Zeit ... verbirgst Du Dein Angesicht, so erschrecken sie, nimmst Du Deinen Atem weg, so vergehen sie und werden zu Staub.

     Diese uns vertrauten natürlichen Abläufe — sie laufen nicht einfach so ab. Sie sind mehr als nur Alltag und mehr als nur Naturgesetz. Sie sind die göttliche Ordnung, die uns sehen und hören und fühlen und denken und arbeiten lässt, auch zu unserem Nutzen. Aber im rechten Maß. Darum bitten wir für alle, die Ideen haben und Wissen sammeln und Techniken entwickeln und forschen: dass sie dem Leben dienen — statt es zu zwingen.  

 


4. Sonntag nach Trinitatis

3. Corona-Gottesdienst im Freien

05.07.2020

 

Noch finden unsere Gottesdienste in Jestädt eingeschränkt statt.

Mit Abstand. Mit Mundschutzmaske. Mit Händedesinfetion und Namensliste. Heute dürfen die Masken abgenommen werden, wenn auch nicht zum Gesang, aber zum Gebet. Wir haben uns

auf die neue Form des Gottesdienstes eingerichtet, und alle möglichen Plätze waren besetzt.

     Es ist Sommerzeit. Ferienzeit. Vermutlich anders als geplant, vielleicht mehr zu Hause, auf Balkonien, Terrassien, oder in näherer Umgebung. Aber hier gibt es auch schöne Ecken zum Erholen und Verweilen.

     Hat Jesus eigentlich auch Urlaub gemacht? Ja — aber zurückgezogen mit seinen Jüngern, und eher an einsamen Orten, um zu beten, um Gott nahe zu sein — und Gott zu erfahren.

     Im Dienste Gottes und der Gemeinschaft — so lässt sich der Übergang finden zu einem Amtswechsel in unserer Gemeinde. Erich Hesse gibt nach 22 Jahren das Kastenmeisteramt ab.

In jüngere Hände. Ein „Gottesdienst“ — und ein Verwalten unserer Kollekten und Spenden nach außen und nach innen. Korrekt. Penibel. Und mit Sachverstand. Und wenn eine Summe nicht auf Heller und Pfennig! stimmte, glich Erich Hesse die Summe aus.

     Claudia Becker übernimmt nun das Amt als neue Kastenmeister(in) — und beiden dankte Pfarrerin Groß herzlich für ihre Bereitschaft. Die Gemeinde quittierte es mit Applaus. Und mit dem Segen und dem Orgelspiel endete ein windiger, aber schöner Gottesdienst im Pfarrgarten Jestädt.


Kindergottesdienst-Aktion in den Ferien

Liebe Kinder,

an diesem Wochenende beginnen die Sommerferien. Manche von euch werden verreisen, andere werden die Ferien zu Hause verbringen.

Vielleicht habt ihr euch schon mal gefragt, ob auch Jesus Urlaub gemacht hat. Was meint ihr?

     Ja, auch er brauchte mal Abstand von all dem, was er getan hat, und den Menschen, die zu ihm kamen. Das war manchmal ja sehr anstrengend und er musste sich mal erholen. Er hat dann aber nicht den Koffer gepackt um Urlaub in einem anderen Land zu machen.

In der Bibel wird an vielen Stellen erzählt, dass er sich dann einfach ganz alleine an einen einsamen Ort zurückgezogen hat um zu beten, um zu hören, zu spüren und zu erfahren wie Gott ihm nahe ist. Und dann konnte er sich wieder gestärkt an sein Tagwerk machen.

     Wenn wir verreisen, packen wir einen Koffer. Wir wollen euch in dieser Ferienzeit einen Koffer packen mit vielen Geschichten und Aktionen. Um ihn zu finden müsst ihr euch aber auf den Weg machen zu verschiedenen Orten im und um das Dorf. Wo ihr den Koffer findet, das steht jeweils am Samstag im Schaukasten am Gemeindehaus in Jestädt. 

     Im Koffer findet ihr dann eine Geschichte, ein Bild, etwas zum Basteln oder auch anderes. Außerdem findet ihr jede Woche ein Teil eines Puzzles. Sammelt die Teile und setzt sie am Ende zu einem schönen Urlaubsbild zusammen.

     Eure Ergebnisse könnt ihr immer im Lauf der Woche in der Kirche präsentieren. Dort hängt eine Leine, an die ihr eure Bilder aufhängen könnt. Die Kirche ist täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Wir hoffen, dass dort am Ende der Ferien ganz viele Bilder zu sehen sind. 

Euer KiGo-Team


2. Sonntag nach Trinitatis

Unser 2. Sonntag im Freien und im Zeichen von Corona.

Die Gottesdienste beginnen wieder, wenn auch in ungewohnter Gestalt, eben mit Abstand und ohne Singen, aber mit musikalischer Begleitung vom Keyboard. Der Alltag hat sich anhaltend verändert, jeder musste sich erst einmal auf die neue Situation einstellen. Home Office. Schüler lassen sich Hausaufgaben per Mail oder auf Onlineplattformen zustellen. Fehlende Betreuung im Kindergarten wurde und wird unter großem Aufwand zuhause organisiert. Junge Leute erledigten Besorgungen für gefährdeten Senioren. Trauerfeierlichkeiten finden nur im engsten Kreis statt. Und andere kirchliche Anlässe sind verschoben. Mit Phantasie und Improvisation ist doch vieles gelungen. Auch die Gottesdienste via Internet.

Gottesdienst im Freien. Eine Pause einlegen vom neuen Alltag. Das „Joch“ der Anspannung für einen Moment ablegen, einmal seufzen und innehalten. Wo kann ich die Lasten meines Lebens abladen? Bei wem kann ich neuen Mut und neue Kraft schöpfen? ...


Pfingstsonntag

Gottesdienst im Pfarrgarten Jestädt

31.05.2020

 

Ein Gottesdienst im Freien. Ein Gottesdienst mit Abstand. Mit Mundschutz.

Mit Desinfektionsmittel. Kein Handschlag. Keine Umarmung. Auch kein Gesang. Und die Musik aus einem Bluetooth-Lautsprecher.

Nein — es war nicht unser gewohnter Gottesdienst. Aber es war ein Gottesdienst unter den gegebenen Umständen, erfahrbar, erlebbar — und ersehnt, nach gefühlten X-Wochen ohne das kirchliche Leben und das Miteinander.

Ja — man kann und muss sich neu erfinden. Auch Kirche muss sich neu erfinden. Und es geht, wie wir es am Pfingstsonntag in Jestädt gesehen haben. Und es wird weitergehen. Mit Geduld. Mit Kreativität. Und mit Weitsicht. 

Die christliche Botschaft und der Glaube sind nicht festzementiert, nicht auf einen Punkt, nicht auf einen festen Ort.

Das Virus kennt keine Grenzen — und unser Glaube sollte auch grenzenlos sein.

 

Danke an alle helfenden Hände an diesem ersten Gottesdienst in Zeiten von Corona.


Jüdisches Leben im Werra-Meißner-Kreis

Das Evangelische Forum Werra-Meißner probiert neue Wege aus: Zusammen mit dem Verein „Freundinnen und Freunde des jüdischen Lebens in der Region Werra-Meißner“ lädt es am

28. Mai 2020 ab 19 Uhr zu einem Web-Seminar auf der Online-Plattform „Zoom“ ein. So können alle Teilnehmer in sicherem Abstand von Zuhause aus — mitdiskutieren. Das Thema: „ Wie lebt

es sich als Jude/Jüdin in Deutschland?“ Dazu wird ein Film gezeigt. Es gibt Gesprächs- und Diskussionsrunden und einen Vortrag.

•  Das Seminar ist kostenlos und dauert rund eineinhalb Stunden.

•  Teilnehmen kann jeder Interessierte.

•  Anmeldung per E-Mail an: ev.forum-wmk@ekkw.de ( ... ist erforderlich).

•  Anmeldeschluss ist der 25. Mai.

Den Teilnehmern wird ein Link mit den Zugangsdaten zugesendet — und man benötigt einen PC oder Laptop mit Kamera und Mikrofon.


Das Krähennest im Glockenturm
Das Krähennest

Ein ungewöhnlicher Kirchenbesucher

5.5.2020

Seit Corona sind unsere Kirchen mehr oder weniger verwaist. Vielerorts. So natürlich auch bei uns. Wir feiern derzeit keine Gottesdienste, Andachten oder dergleichen.

In unserer Glockenstube dagegen sieht es ganz anders aus. Beim letzten Kontrollbesuch der Glocken gab es eine nette Überraschung. Ein Berg aus Geäst, Zweigen, Papier und Moos — etwa 1,50 / 1,60 m hoch und etwa im gleichen Umfang — türmte sich auf dem Glockenboden. Ein Berg, aufgeschichtet Zentimeter um Zentimeter zu einem mittlerweile stattlichen Bauwerk. Vermutlich im Zeitraum von Anfang Februar bis heute.

     Der Sinn dieses Unternehmens hat sich nicht ganz erschlossen. Die Glockenstube ist für größere Vögel nicht wirklich gut zugänglich. Die Schallluken sind nur schmal belüftet, — und dennoch hat es ein Vogel geschafft —  ...

Des Rätsels Lösung. Eine Krähe ist der Baumeister. Ob aus Langweile oder einer höheren Eingebung folgend bleibt ungelöst. Die Bewunderung aber — bleibt.

Der Küster wird nun aufräumen müssen.


Wir haben Ostern gefeiert

Ostern in Zeiten von Corona

Keine Gottesdienste über Ostern. Keine vollen Kirchen. Kein Osterruf. Keine Begrüßung des Osterlichts ... Alles anders in diesem Jahr 2020 und in Zeiten von Corona. Die Kirchen haben weltweit aufgerufen, den Glauben dennoch zu leben, andere Formen und neue Wege zu gehen, kreativ zu sein im Miteinander, und mit dem gebotenen Abstand. Und so haben es viele getan. Bildende Künstler. Musiker. Der Lebensmittelhandel. Die Landwirte. Schwestern. Pfleger. Die Ärzte. Die Pflegeeinrichtungen, die Seniorenheime ... oder jeder Einzelene im Home-Office.

     Auch in unseren Kirchengemeinden sind viele Aktivitäten entstanden, um dem Osterfest in diesem Jahr ein Bild zu geben: „Der Herr ist auferstanden! Er ist wahrhaft auferstanden! Halleluja!“ — und das macht Mut. 

     Nein, es ist nicht unser Gottesdienst, wie wir ihn gerne feiern, wie wir ihn gerne begehen, und wie wir es gewohnt sind. Uns fehlt die Nähe, das Miteinander, die Umarmung, die Hände dem Nächsten reichen zum Gruß.

     Dennoch haben wir Ostern gefeiert. Menschen bewegt. Ein Zeichen des Friedens gesetzt. Anders. Ganz anders. Mit Osterbäumen. Bunten Ostersteinen. Grußkarten. Telefongesprächen. Und vielleicht haben wir auch ein neues Denken angestoßen ..., in schwierigen Zeiten.

Und das macht Mut!  


Corona und die Folgen für das kirchliche Leben

Glocken rufen zum Gebet        

Glocken ertönen von vielen Kirchen an jedem Tag, morgens, mittags und abends – so wie es vor Ort üblich ist. Sie laden ein zum persönlichen Gebet.  

 

Die Kirchengemeinden der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck laden ein:

Von unseren jeweiligen Aufenthaltsorten sind wir während des Mittagsläutens im Gebet: Für alle Menschen in Angst und Sorge; für die, die in Quarantäne leben, für die im Gesundheitsdienst Tätigen, die vor großen Herausforderungen stehen,  – und für die Sterbenden.

 

Wir sind davon überzeugt: Im Gebet für unsere Nächsten wächst die Kraft zum Handeln für unsere Nächsten. Wir danken Ihnen für Ihre Gebete und für Ihr helfendes Handeln!


Liebe Gemeinde, 

wir leben in besonderen Zeiten. Niemand von uns hat den Umgang mit einer gesundheitlichen Bedrohung in diesem Maße je erlebt. Auch wir als Kirchengemeinde müssen unseren Teil dazu beitragen, die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, wenn möglich zu stoppen.

 

Deshalb finden bis auf Weiteres keine Gottesdienste, Andachten oder sonstige kirchliche Veranstaltungen statt.

Die Konfirmation wird auf einen späteren Zeitpunkt verschoben

Beerdigungen werden auch weiterhin stattfinden, jedoch nur im engsten Familienkreis.  

Die Kirchen werden täglich geöffnet sein zum persönlichen Gebet.

 

In allen Einschränkungen wollen wir dennoch füreinander da sein. Bitte helfen Sie alle mit, in der Nachbarschaft und im Dorf ein „Sorgennetz“ zu knüpfen, aufeinander zu achten und - soweit es möglich ist - Hilfen anzubieten.

Gerne verweisen wir hier auch auf die Koordination von Nachbarschaftshilfe durch die Gemeindeverwaltung (Tel: 05651 74800).

 

Als Ihre Pfarrerin und Ihr Pfarrer stehen wir natürlich weiterhin zur Verfügung, werden jedoch auf Geburtstagsbesuche verzichten müssen. Wenn Sie Unterstützung und Hilfe brauchen oder ein Gespräch — können Sie sich telefonisch oder per Mail an uns wenden:

Pfarrerin Groß - Tel. 05651 20223 - Mail: pfarramt.jestaedt@ekkw.de

Pfarrer Koch - Tel. 05651 5518 - Mail: pfarramt.schwebda@ekkw.de 

 

In dieser Zeit soll uns die Zuversicht leiten: „Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.“ (2. Tim. 1,7)

 

Bleiben Sie behütet, besonnen, in Achtsamkeit und im Gebet füreinander. 


Weltgebetstag in Grebendorf

Freitag, 06.03.2020

 

Simbabwe — Steh auf und geh!

Steh auf und geh. Dieser Satz ist zur Zeit aktueller denn je. Schaut man auf die aktuelle Lage

in der Welt. Aber es geht bei diesem Weltgebetstag um die Frauen in Simbabwe. Um ihren Glauben — trotz Unterdrückung in der Familie, in der Gesellschaft, ihrer Stellung als Frau, und

im Alltag eines krisengeplagten Landes im südlichen Afrika.

Der Kampf um Menschenrechte in Simbabwe ist nicht neu. Der Unabhängigkeit von Groß-britannien folgten die autoritären Jahre unter Präsident Robert Mugabe. Misswirtschaft. Korruption. Ausbeutung. Raubbau der Bodenschätze von außen. Und die Einflussnahme inter-nationaler Interessen.

    Simbabwes Frauen wollen gehört werden und ihrer Welt eine Stimme geben. Jesus Auffor-derung: „Steh auf! Nimm deine Matte und geh!“, aus Johannes 5 zur Heilung eines Kranken, dieses Wort gilt allen ohne Ausnahme, und öffnet Wege zu persönlichen und gesellschaftlichen Veränderungen. So haben es die Frauen aus Simbabwe verstanden — und sie nehmen jeden Tag ihre Matten und gehen.

 

In kleinen Spielszenen und Wortbeiträgen, in Gebeten und in Liedern, haben die Grebendörfer Frauen und der Singkreis Schwebda diesen Weltgebetstag gestaltet. Auch in der landes-üblichen Bantusprache Simbabwes — dem Shona. Wakadii hako? - Wie geht es Dir? Zvakanaka kuti uri kunditeerera! - Schön, dass Du mir zuhörst!

    Am Ende des Gottesdienstes gab es im Ev. Gemeindehaus leckere Speisen nach landes-typischen Rezepten. Salate. Gebratenes. Reis. Gemüse. Kuchen. Und vieles mehr. Ein großen Dank an alle. Auch an die stillen Mitwirkenden — und an alle Gottesdienstbesucher an diesem Weltgebetstag in Grebendorf.


Das größte Musikinstrument — die Glocke?

Ist sie das größte Musikinstrument weit und breit? — unsere Glocke, oder die Glocken? Vielleicht nicht ganz. Aber sie ist wichtig für unser Leben. Sie ordnet die Zeit, sie gibt uns Orientierung,  sie ruft uns zum Gebet und zum Gottesdienst — sie läutet das Wochenende ein und die neue Woche. Und wenn die Glocke schweigt, dann ist es schon irgendwie komisch. Da ist eine Stille, die sich auf das ganze Dorf legt wie ein Tuch. Eine nicht greifbare Stille. Es fehlt etwas... — etwas Vertrautes. Die Glocke!

     Seit rund zwei Wochen schweigen unsere Glocken in Jestädt. Die Klöppelaufhängung unserer großen Glocke hat sich gelockert. Splint und Sicherungsschraube sind rausgefallen. Eine Ab-schaltung der Läuteanlage wurde notwendig. Nun war der Glockenwart da, hat alles wieder instand gesetzt und alle Funktionen überprüft. In einem zweiten Termin kommt die Kirchturmuhr dran. Und dann — können wir wieder läuten! Und dann hat auch alles wieder seine Ordnung.

     Nachtrag: Wir läuten wieder. Herzlichen Dank an den Glockenwart der Firma Hörz (Turmuhren und Glockentechnik Biberach), Herrn Reinhard Müller. 


Sonntag, 16.02.2020

Vorstellungsgottesdienst der neuen Konfigruppe

 

Ein Fußball. Ein Pokal. Schlagstöcke. Eine Posaune oder ein Buch. Die Hobbys der neuen Konfis.

Das sind sie. 16  Jungen und Mädchen, oder besser — die Jugendlichen, die jetzt ihr Konfijahr

beginnen und 2021 konfirmiert werden. Ein Jahr die Kirche und die Gemeinden kennenlernen.

Ein Jahr sich mit dem Glauben vertraut machen. Über ihn reden, diskutieren, streiten —

und sehen, wo stehe ich eigentlich.

 

Steh auf, nimm deine Matte und geh! (Joh. 5,8). Dieses Wort stand im Mittelpunkt der Predigt von

Jugendreferentin Marina Porzelle. Jesus macht eine Ansage. Es ist weder kompliziert noch missverständlich. Und doch spricht er etwas Unfassbare aus. Doch nicht die gesagten Worte 

allein haben den lebenslang kranken Mann von dem hier die Rede ist wieder gesund gemacht. 

Jesus fordert den Mann auf, aktiv zu werden, an Veränderung zu glauben und diese auch zu wollen.

     Übertragen auf unsere (Vor-)konfirmanden heißt das, ihr seid angenommen von Gott und dürft ihm vertrauen. Sucht euren Weg im Glauben, in eurem Leben, in all eurem Tun — wartet nicht auf ein Wunder, denn es fällt nicht so vom Himmel. „Wir wollen aufstehen“, so haben wir gesungen (aus dem EGplus 130) — wir wollen aufstehen, aufeinander zugehn, voneinander lernen, — miteinander umzugehen. Aufstehen, aufeinander zugehn und uns nicht entfernen, wenn wir etwas nicht verstehen.

     Die neuen Konfis haben passend dazu ihre Gedanken, Wünsche und Visionen aufgeschrieben, und in Form von Füßen aus Papier dargestellt.

 

Pfarrer Rainer Koch sprach im Namen der Kirchenvorstände vom gegenseitigen Begegnen, von gemeinsamen Gesprächen — und einem guten Miteinander. Ein schöner Vorstellungsgottes-dienst an diesem Sonntag in Grebendorf, und begleitet durch Herrn Bernd Homeier (Großbartloff) an der Orgel. 


Bibel tanzen

Diese Umschreibung allein klingt schon spannend. Die Bibel tanzen!

Und Ja! — das geht: — Bibliotanz

     Bibliotanz ist eine besondere Methode der Bibelauslegung. Texte werden bewegt und der Glaube so im Tanz ausgedrückt und erfahrbar gemacht. Marina Porzelle, unsere Gemeinde-pädagogin und nun auch Bibliotanzleiterin in Ausbildung, gestaltet einen Workshop in Reichen-sachsen zu diesem Bibel tanzen. 

     Das Seminar findet statt am Sa. 29. Febr. 2020 zwischen 10 und 15 Uhr.

     Gemeindehaus in Reichensachsen, Steinweg 60

Eingeladen sind alle, die Lust an Bewegungen und Tanz haben. Angeregt durch unterschiedliche Musik und Übungen soll jeder Teilnehmer durch Improvisation eigene Bewegungs- und Aus-

drucksformen finden. Vorerfahrungen im Tanz sind nicht notwendig. Bequeme Kleidung und leichte Schuhe sollten mitgebracht werden.

     Zum Mittagessen soll etwas Mitgebrachtes geteilt werden. Daher wäre es toll, wenn jeder eine Kleinigkeit beisteuern könnte. Teilnehmer-Plätze sind noch frei! Die Teilnahme kostet 4 Euro.

     Anmelden: bis Montag 24.02.2020 bei Marina Porzelle (Tel. 0157 77611289)

     sowie per E-Mail an: marina.porzelle@gmx.de   


Kleiner Teddy sucht sein Zuhause

Teddy sucht sein Zuhause

Dieser kleine Teddy sucht sein Zuhause.

Er lag auf dem Parkplatz vor dem Paul-Gerhardt-Haus in Jestädt. Vielleicht aus einem Kinderwagen gefallen. Oder aus einem Auto. Gefunden hat ihn Marco Reuß vom Kirchenvorstand.

Infos bei Pfarrerin Jutta Groß, Jestädt (Tel. 05651-20223), oder auch bei Mareike Buchenau, Friseur Schnittwinkel in Jestädt.

                                              Wer kennt den kleinen Teddy? 

 

                                              Nachtrag: Der Teddy ist eine Katze — und sie ist wieder zu Hause.

                                              Ein Kind wieder glücklich. Und die Oma auch, die die schöne Katze

                                              gefertigt hat.


2Flügel-Kopfkino

2FLÜGEL - Kopfkino in Eschwege

Lichtspiele für die Seele.

Lieblingslieder & Geschichten von Christina Brudereck (Schriftstellerin und Theologin, und Benjamin Seipel (Pianist und Dozent an der Hoch-schule für Musik in Köln).

29.02.2020 — Marktkirche Eschwege

Einlass ab 19 Uhr

www.2fluegel.de

                                               Veranstalter: Kirchenkreis Eschwege

                                               Karten: Buchhandlung Heinemann oder an der Abendkasse

                                               online: www.kultur-eschwege.de