Himmelfahrt in Großtöpfer

Sonntag, 30. Mai 2019

 

Ich bin dann mal weg.

Dieser saloppe Satz steht für zwei Kopfbilder an ein und demselben Tag.

Himmelfahrt. 40 Tage nach Ostern. Während die einen die Himmelfahrt in Gottesdiensten feiern,

ziehen andere mit Hut, Spazierstock, Bierflasche und Bollerwagen feucht-fröhlich durch die

Lande. „Ich bin dann mal weg“, erinnert auch an die traditionellen Männerwallfahrten im Eichs-feld. Oder an Hape Kerkelings Buch, das seine Erfahrungen auf dem Jakobs-Pilgerweg beschreibt und ein Bestseller geworden ist.

Pfarrer Johannes Brehm und Andreas Paulsen (Großtöpfer) hatten wieder zum Himmelfahrts-gottedienst eingeladen. Zum Gottesdienst mit anschließendem Beisammensein rund um die Kirche. Mit Bratwurst und Kartoffelsalat, belegten Brötchen, und den verschiedensten Getränken.

     Himmelfahrt. Dieses Bild in der Bibel mit einer beeindruckenden Szene geschildert: 40 Tage lang war Jesus nach der Auferstehung mit seinen Jüngern zusammen, dann „wurde er vor ihren Augen emporgehoben, und eine Wolke nahm ihn auf, weg vor ihren Augen“ (Apg 1,11). Himmelfahrt erklärt, das Jesus jetzt bei Gott ist, bei seinem Vater. Aber damit ist er nicht weg und auch nicht unerreichbar. Der Himmel ist in der Bibel der Wohnort Gottes, und wie die Erde, ein Teil der Schöpfung. Heute sagen wir, der Himmel ist der Ort, an dem die Menschen Gott nahe sind. Pfarrer Johannes Brehm sagt in seiner Predigt: „Er [also Jesus der Sohn Gottes] könnte auch jetzt hier an uns vorbeimarschieren... denn Jesus Christus hat den Himmel für die Menschen geöffnet.“ Im Apostolischen Glaubensbekenntnis beten wir Christen ja auch, dass Christus aufgefahren (ist) in den Himmel. Auch nach langem Nachdenken bleibt die Christi Himmelfahrt ein schwieriges oder nicht so leicht zu verstehendes Bild.

Wenn der Himmel gleichsam die Erde ist, dann haben es zwei Schwalben ganz wörtlich ge-nommen. Sie blieben die ganze Zeit über während des Gottesdienstes in der Kirche. Mal bei der Orgel. Mal hoch über dem Altar. Ein nettes Bild. 

 

Um die Kirche ging es anschließende, wie schon im letzten Jahr, mit lebhaften Gesprächen und 

Begegnungen weiter. Man kann sich nur den Worten Pfarrers Brehms anschließen: Ein dickes Dankeschön an die Mitmenschen, die alles so schön vorbereitet haben. 


GOLDENE KONFIRMATION IN JESTÄDT

Sonntag, 26. Mai 2019

 

26 Frauen und Männer trafen sich zur Goldenen Konfirmation in Jestädt. Ein Wiedersehen nach vielen Jahren. Älter geworden - ja, erwachsen und gereift - ja, mit ganz eigenen Biografien - ja,

und angereist aus allen Ecken der Welt. Und ihren Konfirmationskleidern längst entwachsen.

Eine schöne Begegnung nach fünfzig Jahren und einander kaum fremd geworden. Und selbst die, die nicht konnten oder auch nicht mehr leben - waren doch irgenwie dabei.

Eingesegnet wurden die Konfirmanden seinerzeit von Pfarrer Paul Weisheit und Pfarrer Jakob (Neuerode).

 

Was haben sie, die Konfirmanden der Jahrgänge 1968 und 1969, mitgenommen aus ihrer

Konfirmandenzeit? Was ist aus dem jungen Glauben geworden, aus dem Gelernten, dem Anerzogenen, dem - was der Glaube ausmacht und dem Einzelnen bietet? Pfarrerin Jutta Groß erzählte in ihrer Predigt von den überraschenden Momenten im Gespräch mit vielen Älteren, wie sie heute noch immer ganz textsicher Liedverse oder Psalmen oder Gebete aus ihrer Konferzeit aufsagen können. Einmal gelernt, aber längst über die Zeit verinnerlicht haben. Wie ein Kompass, der leitet, lenkt und führt.

Jutta Groß sprach auch von der Schwierigkeit des Glaubens. Vom Verstehen und Annehmen. Da

geht einer über das Meer. Sorgt sich nicht trotz aller Unbilden der Welt um ihn herum. Ganz

im Gegenteil. Er fordert seine Jünger auf ihm zu vertrauen. So die Geschichte vom sinkenden

Petrus, wie sie in unserem Kirchenfenster in Jestädt zu sehen ist. „Wenn du auf dem Wasser

laufen willst, musst du das Boot verlassen.“ (Zitat eines Buchtitels v. Ute Zepfel - kanzelgruss.de).

Was für ein Satz! Und er gilt Tag für Tag und immer wieder neu.

 

Es war einer der besonderen Gottesdienste: Die Goldene Konfirmation 2019 in Jestädt.

Der Kirchenchor unter der Leitung von Marlene Gimpel hatte den Gottesdienst mitgestaltet.

An der Orgel saß Larissa Hergert. Und unter den Gästen Pfarrfrau Mathilde Weisheit mit Sohn Christoph.  


Die neue Bischöfin von Kurhessen-Waldeck
Zur Bischöfin gewählt: Prof. Dr. Beate Hofmann (Bild medio.tv / Schauderna)

Wir haben eine Bischöfin

Nun ist es amtlich. Die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck hat einen neuen Bischof - genauer gesagt, eine Bischöfin. Die Landessynode wählte im 2. Wahlgang Frau Prof. Dr. Beate Hofmann zur neuen Bischöfin. Sie tritt die Nachfolge von Bischof Hein an und wird ihr Amt im September antreten - und sie ist die erste Frau an der Spitze der Ev. Kirche von Kurhessen-Waldeck. 

Mehr Informationen über Frau Prof. Dr. Beate Hofmann, zu ihrer Person, zu ihrem Amt und zu ihren Vorlieben auf: www.kirchenkreis-eschwege.de

 

Wünschen wir unserer neuen Bischöfin eine gute Hand für ihre Aufgaben. Ein großes und weites Herz für alle Sorgen und Nöte ihrer Kirche. Und ein offenes Ohr auch für jene, die nur eine leise oder gar keine Stimme haben.

Ihr und uns allen eine gute Zeit.


Konfirmation in Jestädt

Sonntag, 28. April 2019

 

Sechs junge Menschen haben heute im Konfirmationsgottesdienst vor Gott und der Gemeinde

ihr Ja-Wort gegeben. Ein Ja-Wort zum Glauben und zum Leben in der christlichen Gemeinschaft. Marie-Therese. Marina. Viktoria. Leah. Noah und Marlon. Nun gehören diese jungen Menschen zu unserer Kirche, mit allen Rechten und Pflichten.

Es ist ein Ja-Wort ohne wirkliche Konsequenzen. Und das ist gut so. Denn der Glaube lässt sich nicht erzwingen, nicht überstülpen, er fällt nicht vom Himmel - er muss erlebt und gelebt werden. Er muss gesucht werden.

Der Glaube ist eher ein Weg mit vielen Gebotsschildern, so Pfarrerin Groß in ihrer Predigt, ein Weg mit Unebenheiten, mit Sackgassen, mit Stop und Ausrufezeichen. Der Glaube ist eine Herausforderung und eine Möglichkeit, das Leben für sich zu gestalten und stark zu machen.

Das gelingt im Einzelnen und noch besser in der Gemeinschaft. Aber es ist und bleibt eine Herausforderung. Und manchmal ein ganzes Leben lang.

 

Unsere Kirche war an diesem Konfirmationssonntag über und über voll, leider war die Gemeinde nur wenig vertreten, an der Orgel begleitete uns Larissa Hergert, und die Sonne fand auch ihren Weg durch die Wolken.


Fastenaktion: 7 Wochen ohne Lügenn

Die Fastenzeit hat begonnen. 40 Tage oder 7 Wochen ohne. Fasten, das soll Verzicht heißen, Verzicht auf Süßes, auf Nikotin, Alkohol, Auto [...] - es soll ein bisschen wehtun, sonst macht man es nicht - und das Bewusstsein mal wieder etwas schärfen. 

Die Evangelische Kirche hat sich für dieses Jahr „ein ganz besondere Fastenaktion“ ausgedacht. Nämlich 7 Wochen - ohne Lüge.

Wie jede Form von Verzicht eine Herausforderung ist, so ist eine Zeit lang ohne Lüge zu leben, schon eine gewaltige Herausforderung. Der Mensch lügt mehrmals täglich. Nicht immer vorsätzlich, sondern meistens aus Höflichkeit, Rücksicht oder aus egoistischen Gründen. Wir lügen, weil wir uns unsicher fühlen oder uns selbst beruhigen müssen. Dabei belügen wir nicht nur uns selber, sondern auch andere. Die Kinder. Die Familie. Den Nachbarn. Den Freund. Lügen ist also nicht gut. Wir verurteilen es. Und Lügen haben eh kurze Beine.

 

Aber auch das soll erwähnt werden. Wissenschaftler sind sich sicher: „Lügen lernen“ ist ein Teil unserer geistigen Entwicklung. Lügen ist also mehr als nur schwindeln. 

Eine schöne Fastenzeit.


So sicher wie das Amen in der Kirche

Die beiden Kandidatinnen zur Bischofswahl in der EKKW 2019
Dr. Beate Hofmann (li) und Annegret Puttkammer

Das gab es noch nie

Der nächste Bischof ist eine Frau!

Zum ersten Mal in der Geschichte der Ev. Kirche von Kurhessen-Waldeck stellen sich zwei Frau zur Wahl des neuen Bischofsamtes.

Die Landeskirche hatte im vergangenen Jahr ihre Mitglieder aufgerufen, Vorschläge für eine Bischöfin

/Bischof zu machen. 140 Vorschläge mit rund 60 Namen sind eingegangen.

Der Nominierungsausschuss hat nach intensiven Beratungen zwei Kandidaten bestimmt, die sich nun am 9. Mai 2019 der Landessynode in Hofgeismar zur Wahl stellen werden. Es sind zum einen Prof. Dr. Beate Hofmann (55) aus Bielefeld - und zum anderen die Pröpstin Annegret Puttkammer (55) aus Herborn.

    „In den anstehenden Veränderungsprozessen setze ich mich für eine erkennbar evangelische Kirche ein:  spirituell lebendig, vielfältig und einladend‎.“ - so beschreibt Prof. Dr. Beate Hofmann ihr Leitbild [...]. „Als eine „Unterwegs-Bischöfin“ möchte ich den Austausch mit möglichst vielen Gruppen und Einzelnen suchen“, beschreibt Annegret Puttkammer ihr Amtsverständnis [...].

Quelle: Pfrin Petra Schwermann, Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit im Landeskirchenamt Kassel 

 


Kirchenkreise schließen sich zusammen

Die beiden Kandidatinnen zur Bischofswahl in der EKKW 2019
Dekanin Ulrike Laakmann und Dekan M. Arnold

Nur noch ein Kirchenkreis

Kreissynoden Eschwege und Witzenhausen

fusionieren 

Dem Zusammenschluss der Kirchenkreise, und der Gestaltung von entsprechenden Kooperations-räumen im Werra-Meißner-Kreis, sind mehrjährige Beratungen und Vorbereitungen vorausgegangen. Nun haben die beiden Kreissynoden in einer Sitzung in Waldkappel die endgültige Fussion beschlossen und verkündet. Ab 2020 wird es nur noch einen Kirchenkreis gegeben und Dekanin Ulrike Laakmann, Witzenhausen, wird ihm vorstehen.  Damit ist ein großer Veränderungsprozess im kirchlich ländlichen Raum eingeläutet, und kann und muss mit Leben gefüllt werden. Damit ist auch die Richtungsvorgabe der Landeskirche und ihrer Strukturpolitik erfüllt.

 

Lesen Sie mehr dazu auf der Kirchenkreisseite: http://www.kirchenkreis-eschwege.de

 


Freitag, 1. März 2019

Weltgebetstag der Frauen in Jestädt

 

Doh-ber we-tschér - Guten Abend.

Mit diesem Gruß und einem Stück Hochzeitsbrot haben die Jestädter Frauen die Gottes-dienstbesucher begrüßt.

Slowenien - es steht in diesem Jahr im Zentrum des Weltgebetstages. Slowenien, eines der

kleinsten und jüngsten Länder Europas. Gott hat Slowenien mit Naturschönheiten beschenkt:

Von der Pannonischen Tiefebene bis hin zu Hügeln und grünen Wäldern und hohen Bergen;

von der geheimnisvollen Unterwelt des Karsts bis hin zur Küste der Adria.

    Am ersten Freitag im März wird dieser Weltgebetstag in mehr als 120 Ländern der Welt rund um den Globus gefeiert. Es ist eine ökumenische Bewegung, die seit 130 Jahren von immer mehr Konfessionen unterstützt wird. Es geht um die Teilhabe aller - ganz besonders der Frauen in unserer Gesellschaft und Kirche. Als Sinnbild steht dafür der gedeckte Tisch, an dem noch Platz ist, ein gedeckter Tisch mit Nelken, Rosmarin und Produkten aus Slowenien wie Honig, Salz, Brot oder Potica (Nusskranz). Ganz im Sinne der Losung aus Slowenien: „Kommt, alles ist bereit!“.

 

Nach dem Einüben der schönen und lebensfrohen Lieder („Singt das Lied von Gottes Schöpfung“

oder... „Du lädst uns ein, wir folgen dir“), und dem anschließenden Gottesdienst - ging es weiter im Gemeindehaus. Dort waren zahlreiche Leckereien aufgebaut. Ein Buffet aus Gota? (Bohnen und Sauerkraut), Piszancja golaz (Hähnchengulasch mit Nudeln), Bosman (Slowenisches Hoch-zeitsbrot) ..., und süßen Nachspeisen. Slowenische Rezepte. Nur lecker. Und alles war ziemlich schnell „alle“.

    Ein schöner Weltgebetstag in diesem Jahr, eine ausgelassene Stimmung - auch oder trotz des

schwierigen und noch langen Weges Sloweniens in ein selbstbestimmtes Leben.

„Kommt, alles ist bereit!“. 

 


Sonntag der 17.02.2019

Begrüßungsgottesdienst der neuen Konfirmandengruppe in Grebendorf

 

17 Jungen und Mädchen stellen die neue Konfirmandengruppe aus dem gesamten Kirchspiel Meinhard. Heute haben sie sich der Gemeinde vorgestellt. Von ihren Stärken und Schwächen erzählt. Und mit uns Gottesdienst gefeiert.

„Keiner ist allein so gut - wie eine ganze Gemeinschaft.“

 

Ein Jahr haben die neuen Konfirmanden nun vor sich. Ein Jahr: Zusammenwachsen - Kennenlernen - Ausprobieren, auch - was Glaube und Gemeinschaft innerhalb der Kirche bedeutet, wie man es leben kann, wie man es gestalten kann, und was einen Christenmenschen ausmacht. Jeder und jede mit seinen und ihren von Gott gegebenen Gaben. Das ist ein großes Feld des „sich Findens und Wahrnehmens“. In diesem Jahr werden wir sie als Gemeinde erleben und begleiten und sie uns als ihre Gemeinschaft.

     Pfarrerin Jutta Groß sprach in ihrer Predigt von dieser Gemeinschaft, die nur im Ganzen

funktionieren kann. So wie ein Auge allein nicht hören kann oder ein Fuß allein nicht

sprechen kann, so braucht es immer das Ganze als ein Zusammenspiel aus allen Fähigkeiten

und Gaben.

     Zusammen mit Marina Porzelle, unserer Jugendpädagogin, hatten die Jugendlichen eine lebensgroße Puppe aufgestellt, und sie anschließend mit ihren ganz speziellen „Fähigkeiten und Gaben“ bestückt. Handschriftlich. Auf einer Karte. Ein schönes großes buntes Bild der Vielfalt.

 

Dagmar Wagner sprach im Namen des Kirchenvorstands Grebendorf - alle guten Wünsche an die

neue Konfirmandengruppe aus. Pfarrer Rainer Koch gestaltete den Gottesdienst. An der Orgel 

begleitete uns Bernd Homeier aus Großbartloff. Und draußen schien die Sonne von einem 

ewig strahlend blauen Himmel. Ein Sonntag eben.      

 


Das Wort zum Sonntag

Vielleicht haben nicht alle in der WR, also in unserer Tageszeitung, das Wort zum Sonntag vom

9. Febr. 2019 gelesen. Ein Wort von Pfrin. Jutta Groß zu einem sehr aktuellen Thema - daher hier gerne den Beitrag zum Nachlesen.

 

Redet, was gut ist

Fake-News, Gerüchte, üble Nachrede - sie begegnen uns immer wieder und überall, nicht nur in den sozialen Netzwerken. In der Konfirmandengruppe habe ich kürzlich darüber gesprochen. Eine Geschichte machte den Jugendlichen die Wirkung von Lügen und Gerüchten deutlich:

     Ein Mann hatte über seinen Nachbarn schlecht geredet. Dieser hatte von den Gerüchten gehört und stellte ihn zur Rede. „Ich nehme alles zurück, was ich über dich erzählt habe“, versprach der Mann. Doch der Nachbar verlangte eine Wiedergutmachung. Er holte ein großes Kissen und sagte dem Mann: „Trag dieses Kissen bis zu deinem Haus. Dann schneide ein Loch in das Kissen und komme wieder zurück, indem du unterwegs immer eine Feder nach rechts und eine Feder nach links wirfst.“

     Der Mann tat, wie aufgetragen. Als er wieder vor dem Nachbarn stand und ihm die leere Kissenhülle überreichte, sagte dieser: „Und nun gehe den Weg zurück und sammle alle Federn wieder ein.“ Der Mann stammelte verwirrt: „Aber das geht doch nicht mehr. Die sind doch jetzt in alle Winde zerstreut.“ Der Nachbar nickte ernst. „Genauso ist es mit den Worten. Einmal ausgestreut, fliegen sie durch alle Winde, wir wissen nicht, wohin. Und man kann sie nicht wieder zurückholen.

     Einmal ausgesprochene Worte kann man nicht zurückholen. Deshalb sollten wir gut überlegen, was wir reden oder in sozialen Netzwerken veröffentlichen.

     Einen guten Hinweis gibt uns die Bibel: „Lasst kein faules Geschwätz aus eurem Munde gehen, sondern redet, was gut ist und was erbaut und was notwendig ist, damit es Segen bringe denen, die es hören“ (Eph 4,29). Unsere Worte sollen Segen bringen denen, die sie hören, ihnen also weiterhelfen in ihrem Leben; sie nicht niederdrücken, sondern aufrichten und ihnen Lebenskraft zusprechen.

     Doch Geschwätz, das keinen anderen Nutzen hat, als Menschen zu verletzen und das Miteinander zu zerstören, „ lasst nicht aus eurem Mund gehen“.