Das Archiv


Im Archiv finden Sie alle Beiträge, die je verfasst wurden. Sie bleiben ein halbes Jahr bestehen und werden anschließend (aus Platzgründen) in ein PDF umgewandelt. Die Datenmenge würde sonst das Archiv über Gebühr beanspruchen.

Wenn Sie gerne Originalbilder aus den Beiträgen haben möchten, dann wenden Sie sich bitte an Herrn Hampel (siehe Kontakt).

 

Du kannst nicht tiefer fallen...

Du kannst nicht tiefer fallen als in Gottes Hand.

Totensonntag. Oder Ewigkeitssonntag.

Diesen Gottesdienst haben wir gefeiert ganz im Zeichen der Menschen, die von uns gegangen sind. Die gestorben sind. Die uns teuer und lieb waren. Heute am 24. November 2013. Wir haben ihnen gedacht. Wir haben für sie eine Kerze entzündet. Und wir haben uns ihrer erinnert. Unserer Verstorbenen. Es ist vielleicht ein ganz normaler Gottesdienst. Aber nein - das ist er ganz und gar nicht.

 

Der Ewigkeitssonntag.

Er erinnert uns nicht nur an unsere Verstorbenen. Er gemahnt uns vielmehr daran, das das Leben nicht unendlich ist. Das das Leben Grenzen hat. Das wir sterblich sind. Und das ein Weiterleben, wenn..., nur in Gott einen Bestand hat. Nur da werden wir Erfüllung finden. Nur da werden wir das ewige Leben erfahren. Geborgen sein - in der Liebe Christi. Und dessen - und dessen können wir gewiss sein. Und Gott wird abwischen all unsere Tränen und die Liebe und die Gerechtigkeit werden wohnen auf ewig.

 

Am Ende des Gottesdienstes hatten alle, die in diesem Jahr ihre Lieben verloren haben Gelegeneheit, eine Kerze der Erinnerung mitzunehmen. Es mag ein schönes Ritual zu sein. Ich finde, es war mehr als nur ein Ritual. Es ist eine Verbindung zu Gott, die mächtiger ist als der Tod. Es ist ein neue Form des Lebens.

 

 


Barrierefreies Paul-Gerhardt-Haus

Neuer Eingangsbereich
Barrierefreier Eingang

 

Im Zuge der Maßnahmen, das Paul-Gerhardt-Haus für Gehbehinderte, Rollstuhlfahrer oder für ältere Menschen generell "barrierefrei" zu gestalten, ist nun der Eingangs-

bereich umgebaut worden. Das Pflaster vor dem Eingang wurde angehoben und mit der Eingangsstufe ausgeglichen. Nun gibt es also keine Stufe mehr. Eine kleine Veränderung mit großer und schöner Wirkung.

Im Flur zum Ober- und Untergeschoß des Paul-Gerhardt-Hauses haben wir seit kurzem zwei Treppenlifte. Diese Hilfe ist eine schöne Sache und freut sicher alle, die mit dem Treppensteigen so ihre Probleme haben. Auf die Freude so manchen Kindes (oder Erwachsenen) mit dem Lift mal eben schnell zu fahren... soll hier nicht weiter eingegangen werden. Weiterhin wurden die Toiletten "seniorenfreundlich" gestaltet.

Das Paul-Gerhardt-Haus ist nun also bestens gerüstet für die kommenden Treffen, die bis Jahresende und natürlich darüber hinaus anstehen werden.

Gefördert wurde die Maßnahme durch das Programm "Anlaufstellen für ältere Menschen" vom "Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in Kooperation mit dem Deutschen Verband für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung e.V."

Wir sagen: Herzlichen Dank!

 

 


Zum 20. Mal - FRAUENFRÜHSTÜCK

Eine Jubiläumsveranstaltung zum 20. Frauenfrühstück soll erst im nächsten Frühjahr stattfinden. Deshalb war es wie gewohnt: Das Team der Frauenarbeit hatte wieder mit vielen Köstlichkeiten ein Büffet vorbereitet, an dem sich alle ausgiebig stärken konnten. Im Mittelpunkt des anschließenden Vortrags stand der Deutsche Ev. Kirchentag. Claudia Becker und Friederike Gruß zeigten Fotos und berichteten von der Geschichte des Kirchentags, von thematischen Schwerpunkten und eigenen Erlebnissen und Eindrücken. Geschmückt hatten sie das Gemeindehaus mit zahlreichen bunten Tüchern der letzten Kirchentage. Unter Anleitung von Pfarrerin Jutta Groß wurden zwischendurch einige Kirchentagslieder gesungen, die inzwischen zum Allgemeingut der Gemeinden gehören.
Wie die Resonanz der Teilnehmerinnen zeigte war es eine gelungene Veranstaltung. Nun freuen sich alle schon aufs Frühjahr.

 


.. ... ... JA - mit Gottes Hilfe

Der neue Kirchenvorstand Jestädt 2013

"Es sind verschiedene Gaben; aber es ist ein Geist. Und es sind verschiedene Ämter; aber es ist ein Herr. Und es sind verschiedene Kräfte; aber es ist ein Gott, der da wirkt alles in allem.
(1. Kor. 12,4-6)

Drei Frauen und fünf Männer standen im Halbkreis vor Pfarrin Jutta Groß und dem Kirchenältesten und Kastenmeister Erich Hesse. Genaugenommen sind es vier Frauen. Aber eine Kirchenvorsteherin konnte heute nicht dabei sein. Ihre Amtseinführung wird im nächsten Gottesdienst nachgeholt. Auf dem Altar lagen Urkunden, ein Geleit in Buchform und ein persönliches Geschenk. Eine normale Amtshandlung und ein ganz normaler Gottesdienst - und dennoch war es weit mehr als das. Hier bekräftigten Frauen und Männer ihre künftige Arbeit als Kirchenvorsteher mit dem Satz: "Ja - mit Gottes Hilfe".

Der neue Kirchenvorstand Jestädt, gewählt auf 6 Jahre, wird zusammen mit Pfarrerin Jutta Groß die Geschicke dieser Kirche leiten. "Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch" - und diese Sendung ist wahrlich keine kleine Aufgabe. Da gilt es die Pfarrstellenanpassung umzusetzen; da gibt es eine lebendige Kirchengemeinde zu gestalten, zu halten und zu leben; Gelder und anvertraute Aufgaben zu tragen und fortzuführen - und vor allem heute weiter zu schauen, als nur bis zum eigenen Tellerand oder zum eigenen Kirchturm.
Mit Beschluss der Landeskirche von Kurhessen-Waldeck sind mit Beginn des 1. Oktobers 2013 die bisherigen Kirchspiele hier aufgelöst und neue geordnet worden. Daraus ergeben sich ganz neue Aufgaben und Anforderungen, die erst einmal ausprobiert werden müssen - so Pfarrerin Jutta Groß. Es gibt für manches noch keine entgültigen Regelungen. Also - eine Kirche ganz im Wandel der Zeiten.
Und auch dies braucht die Kirche - und brauchen die neuen Kirchenvorsteher für ihr künftiges Wirken: nämlich Anregung, Unterstützung, Zuspruch - und natürlich auch Kritik. Ein jeder ist da gefragt, und der Kirchenvorstand in seiner Funktion als Ohr und Sprecher der Gemeinde.

9 Kirchenvorsteher. Der Dank an den alten Kirchenvorstand, an die ausgeschiedenen Mitglieder, die Begrüßung der beiden neuen Vorstandsmitglieder Linda Hix und Marco Reuss - und über allem der Segen Gottes.

 

Ins Wasser fällt ein Stein, ganz heimlich still und leise, und ist er noch so klein, er zieht doch weite Kreise... - mit diesem Lied endete der Gottesdienst zur Amtseinführung des neuen Kirchenvorstandes in der Jestädter Kirche. Ein kleiner und schöner - und auch feierlicher Moment.

 

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Auch die Kirchenvorstände in Hitzelrode, Motzenrode und Neuerode wurden inzwischen in ihr Amt eingeführt.


Einführungsgottesdienst der Kirchenvorstände

Am kommenden Sonntag, dem 20. Oktober 2013, wird in einem besonderen Gottesdienst der neue Kirchenvorstand von Jestädt in sein Amt offiziell eingeführt - und der bisherige Kirchenvorstand verabschiedet. Dazu sind Sie alle ganz herzlich eingeladen.

 

Es ist eigentlich ein ganz normaler Gottesdienst - und doch auch wieder nicht. Einige der Kirchenvorstandsmitglieder scheiden aus verschiedenen Gründen aus. Andere sind durch die Wahl neu berufen, oder nachberufen worden. In diesem Gottesdienst stellt sich nun der neu gewählte Vorstand der Kirchengemeinde vor, und bittet vor Gott und der Gemeinde um Schutz und Segen für seine neue Aufgabe: "Ja - mit Gottes Hilfe".

 

Auch wenn es so formal nur der Akt einer Handlung ist, so ist es doch weit mehr als nur eine Handlung - die neuen Kirchenvorstandsmitglieder bezeugen ihre Arbeit gewissenhaft und zukunftsorientiert zu leisten und dafür zu sorgen, dass Kirche bleibt was sie bleiben muss - eine lebhafte Gemeinschaft vor Gott und den Menschen. Das ist ihr Auftrag und ihr erklärter Wille. Die Aufgaben sind groß. Und die Ziele nicht weniger.

 

Es gilt in diesem Gottesdienst auch Dank den Mitgliedern zu sagen, die ausscheiden werden und denen - die sich zur Wahl gestellt haben..., denen - die die Wahl betreut und geleitet haben..., und denen also, der Gemeinde..., die zur Wahl gegangen sind um es zu entscheiden. Und das ist ja nicht ganz unwichtig.

 

Also - herzliche Einladung zu diesem Gottesdienst.

 


Erntedank-Gottesdienst in Jestädt

Alles muss klein beginnen - lass etwas Zeit verrinnen. Es muss nur Kraft gewinnen - und endlich ist es groß.

 

Alles - was die Natur hervorbringt, ist ein Geschenk Gottes. Bäume, Blumen, Gräser - oder die Früchte des Feldes und der Gärten. Aber nicht alles wächst einfach so. Es braucht dazu natürlich auch das Licht, die Wärme, den Regen und den Wind. Und der Mensch muss seinen Teil dazu beitragen, damit aus der Saat und aus den Keimlingen etwas werden soll: eine gute Ernte.
Die Kinder haben Keimlinge gepflanzt und heute im Erntedank-Gottesdienst stolz ihre jungen Pflanzen zu den Erntegaben dazugestellt. Alles muss eben klein beginnen.

Pfarrerin Jutta Groß sprach daher auch in ihrer Predigt von all den Dingen im Leben, die immer erst klein und zart beginnen - und dass der Erfolg nicht immer gleich da ist, oder manchmal einfach mehr Zeit und Geduld braucht. Pfarrerin Groß sprach auch vom Skandal in dieser Gesellschaft, in dieser "reichen" Gesellschaft wohlgemerkt - in der jährlich Tonnen an Lebensmitteln vernichtet werden. Allein 11 Millionen Tonnen in Deutschland oder umgerechnet 82 kg pro Kopf und Jahr. Zu unterscheiden wäre noch zwischen den Privathaushalten, dem Einzelhandel oder der Industrie. Die Zahlen sind aber eigentlich nicht wichtig, weil sie unvorstellbar in der Gesamtgröße sind.

Es ist ein bitteres Armutszeugnis unserer Gesellschaft.

Unsere kleine Ansammlung Erntegaben aus Stroh, Getreide, Rüben, Mais, Sack Korn und Wein sah noch ganz nach heiler Welt aus. Aber auch sie hat klein begonnen wie die Gemeinschaft unserer Gottesdienstgemeinde - und alles bedarf der Aufmerksamkeit und der Fürsorge, will es denn weiterhin Bestand haben.

Im Paul-Gerhardt-Haus traf man sich anschließend bei Kaffee und Kuchen, bei schönen Gesprächen - und sicher auch bei dem Gedanken, dass die Ernte in diesem Jahr, trotz des eigenwilligen Wetters, doch noch ganz gut war.

 


Neue Kirchenvorstände

Die Kirchengemeinden haben gewählt und entschieden.

Heute am 29.09.2013 und pünktlich um 20.00 Uhr waren die Kirchen-

vorstandswahlen für die Gemeinden Jestädt, Motzenrode und Hitzelrode entschieden. Das Ergebnis der Wahl finden Sie unter der Rubrik: KV-Wahl 2013.


Kirchen- und Orgelfest in Jestädt

425 Jahre Kirche Jestädt - und 120 Jahre Kirchenorgel.

Das haben wir am 1. September 2013 gefeiert.
Ausverkauft - könnte man unser Fest nicht bezeichnen. Da waren noch Kapazitäten frei. Aber es war ein kleines und feines Fest - rund um unsere Kirche und unsere hörenswerte Orgel. Pfarrerin Jutta Groß sprach in ihrer Predigt von den Steinen "...auf die man gut bauen könne", frei nach einem bekannten Werbeslogan, ...Steine, als Zeugnis der Geschichte und des Lebens und Glaubens von Generationen hier in Jestädt. In dieser unserer Kirche wurde getauft, getraut, Jubiläen gefeiert und um die Verstorbenen getrauert.

 

Auch die Orgel feierte ein Jubiläum. 120 Jahre. 726 Pfeifen. Natürlich nicht alle auf einmal bespielt - aber zum Lobpreis Gottes und von vielen Organisten zum Leben erweckt. Töne, die nicht nur unsere Ohren erreichen, sondern auch unsere Herzen und unsere Seele berühren. Dafür dankte Pfarrerin Groß u. a. den beiden Organistinnen Johanna Geißel und Larisa Hergert.

Zur Geschichte unserer Kirche gehört kein Geringerer als Junker Hermann (alias Heinrich Hogelucht und profunder Kenner der Geschichte weit über Jestädt hinaus), Sohn - des Stammvaters der Jestädter Linie derer von Boyneburg-Hoenstein. Er kam eigens zu dieser Feier im zeitlichen Gewande, erzählte Dies und Das und Jenes aus seiner Zeit, sichtlich erfreut über dieses Treiben hier - aber auch arg verwundert über die heutigen doch merkwürdigen Sitten. Nicht zuletzt: eine Frau??? im schwarzen Talar??? Mein Gott... was für Zeiten. Junker Hermann ließ sich davon aber nicht weiter abschrecken und mischte sich anschließend unter das gemeine Volk. Gruft hin - Gruft her, die eigentlich schon lange sein Zuhause ist.

Dem Gottesdienst folgte dann das bunte Beisammensein im und um das Paul-Gerhardt-Haus. Kaffee und Kuchen gab es drinnen. Draußen wurde gegrillt und gespielt. Die Kinder (...auch die Erwachsenen) konnten sich beim Kirchenpuzzle, beim Verkleiden um die Wette, beim Nägeleinschlagen und beim Kirchenquiz austoben. Die Fragen zum Quiz waren allerdings nicht ganz einfach, denn..., wer kannte schon die Anzahl der Orgelpfeifen? oder wußte,... wann der Kirchturm in welchem Jahr errichtet wurde? Die anderen tobten sich derweil bei Gesprächen und Bratwurst aus. Zum Abschluss dieser kleinen Feier gab es noch einmal eine kurze Andacht in der Kirche und ein ganz besonders Orgelspiel.

Kein Fest (natürlich) ohne die zahlreichen Helferinnen- und Helfer, die ein solches Gemeindefest überhaupt erst ermöglichen. An dieser Stelle ist denen "namenlos" zu danken, die Kuchen gespendet haben, die für Tische und Bänke gesorgt haben, die gegrillt haben - oder für viele andere kleine Dinge, die gar nicht immer so ins Auge fallen. Ihnen allen sei herzlichst dafür gedankt.

Und denen natürlich - die einfach da waren.

 


Rad und Fun 2013

Radfahren macht Spaß. Radfahren verbindet Menschen aller Altersgruppen. Radfahren verbindet uns auch mit der Natur. Und so sprach Pfarrer Rainer Koch in seiner Predigt heute, zu Rad und Fun 2013, von vielen Bibelstellen - in denen Jesu Wort und die vielgestaltige Natur vorkommen. Von ihrer Schönheit einerseits bis hin zu ihren stürmischen Launen andererseits. Was gelegentlich den Menschen ängstigt, glättet und beruhigt Gottes Wort.

 

Pfarrer Rainer Koch (Schwebda) und Pfarrerin Iris Hocke (Grebendorf) ge-

stalteten den heutigen Gottesdienst zu Rad und Fun für Jestädt. An der Orgel begleitete uns Frau Hergert und es sang der Gesangverein Germania unter der Leitung von Frau Eichstädt-Schwehn). Freuet euch der schönen Erde... auch wenn es gelegentlich zu tröpfeln begann. Den Teilnehmern tat es nichts - und der Spaß am Radfahren war unterwegs allerorts dennoch sichtbar. Und nass zu werden kennt bekanntlich keine Steigerung. Wer nass ist - bleibt einfach nass und blieb einfach nass.

   


Ein Fehler im Gemeindebrief

Bei allem Bemühen keinen Fehler zu machen, ist uns in der neuen Ausgabe GemBrief 3-2013 ein Fehler unterlaufen: wir haben die Jestädter Geburtstage vergessen, über-

sehen... ihr Fehlen einfach nicht bemerkt.

Das tut uns sehr leid.

 

Im Gemeindebrief können wir es nicht mehr ändern - aber hier. Und so sollen sie hier umso herzlicher genannt werden. Es sind die Geburtstage von:

Richard Burghardt vom 25.5. (93 Jahre)

Elisabeth Loh vom 28.5. (81 Jahre)

Christa Luckhardt vom 11.6. (75 Jahre)

Karl-Heinz Gottschalk vom 15.6. (80 Jahre)

Renate Templin vom 23.6. (75 Jahre)

Elisabeth Wicke vom 29.6. (85 Jahre)

Annemarie Wiegand vom 11.7. (75 Jahre)

Martha Hesse vom 30.7. (92 Jahre)

Elli Gottschalk vom 11.8. (80 Jahre)

und Helmut Hesse vom 15.8. (89 Jahre).

 

Alles ehrenwerte Jubiläen, die wir dann im nächsten Gemeindebrief aufnehmen werden.

(die Gemeindebrief-Redaktion)

 

 


Zum Tode von Pfarrer Paul W. Weisheit

Die Evangelischen Kirchengemeinden Jestädt, Motzenrode und Hitzelrode trauern um Pfarrer i.R. Paul Wilhelm Weisheit. Er starb im Juli 2013 im Alter von 90 Jahren. Sein Leben als treuer Verkünder der Frohen Botschaft hat sich dankbar vollendet. Was bleibt, sind die Erinnerungen und die vielen Spuren, die Paul Weisheit in unseren Gemeinden und in unseren Herzen hinterlassen hat.

In einer stillen Trauerfeier in der St. Crucis-Kirche in Allendorf sprach Pfarrerin Jutta Groß von seinem Wirken als Seelsorger, als Vater und als Mensch Paul Weisheit. Immer nah am Menschen und immer nah bei Gott. So war Paul Weisheit. Möge er nun schauen, was er geglaubt und verkündet hat - so Pfarrerin Jutta Groß.

 


Gottesdienst zur Goldenen Konfirmation 2013

Es war ein schöner Gottesdienst - an einem schönen sonnigen Tag im Juli.
Die Jahrgänge, die 1962 und 1963  seinerzeit von Pfarrer Paul Weisheit hier in Jestädt, Motzenrode und Hitzelrode eingesegnet wurden, trafen sich heute wieder. Fünfzig und einundfünfzig Jahre später. Es war ein lebhafter und auch ein... bewegender Moment, und fast alle Konfirmierten waren da. Ein bisschen älter geworden. Und vielleicht - ein bisschen grauer.

 

Ein Tag des Rückblicks. Ein Tag der Erinnerungen. Auch - ein Tag des WAS wird morgen sein. Pfarrerin Jutta Groß schlug in ihrer Predigt den großen Bogen auf diese fünfzig Jahre. Was gab es da an Idealen, an Träumen, an Erwartungen an dieses Leben? Eine Generation - hineingewachsen in die Zeit des Welt-Wirtschaftswunders, der politischen Veränderungen, angefangen von der Kuba-Krise über J-F. Kennedys legendärem Besuch in West-Berlin, dem Kalten Krieg der Großmächte USA und Sowjetunion, dem Vietnam-Krieg, oder... dem Siegeszug des Mini-Rocks, der Pille, der Rolling Stones und der Beatles. Eine aufregende und stürmische Zeit. Und in ihr galt es, seinen ganz eigenen Weg zu finden. Zu lernen. Zu leben. Und eine Familie zu gründen. Nicht jedem Konfirmierten war dies vergönnt.

 

Gott ist bei Euch. Er war es gestern. Er ist es heute. Und er wird es morgen sein. Eure Zeit und Eure Kraft sind begrenzt, so Jutta Groß - auch das gehört zum Leben und zum Erinnern dazu. Teilt Euer Leben gut ein und geht Euren Weg weiter - beharrlich und mit Gottes Segen.

Der Kirchenchor, unter der Leitung von Marlene Gimpel, untermalte diesen Gottesdienst lebhaft und eindrücklich. An der Orgel saß Larisa Hergert und begleitete die Gemeinde. "Nun danket all und bringet Ehr, ihr Menschen in der Welt, dem, dessen Lob der Engel Heer im Himmel stets vermeld't."

Und so endete der Gottesdienst wie er begonnen hatte: mit einem strahlend blauem Himmel.

 


Gottesdienst zum Kinderfest 2013 in Jestädt

Sommerzeit - Urlaubszeit: ganz ohne Kofferpacken und Flug konnte man an diesem Sonntag durch einen Besuch des Jestädter Kinderfestes einen Tag in der Südsee verbringen. So strömten dann auch die "Urlaubshungrigen" zahlreich und erwartungsvoll zum Eröffnungs-Gottesdienst.

 

Das KinderfestTeam stimmte die Besucher schon eingangs mit Hula-Ketten und einem Begrüßungscocktail in einer Kokusnuß auf einen Gottesdienst ein, der wohl zwangsläufig etwas mit Urlaub zu tun haben musste. Und so sprach Pfarrerin Groß in ihrer Predigt von den Belastungen des Alltags, die uns ganz schön fertig machen - körperlich und geistig! Der Beruf, die Familie, die Kinder, die Hobbys, die Arbeit im Haus und im Garten - all das setzt uns ganz schön zu. Wir lechzen dann nach Urlaub, nach einer freien Zeit ohne Pflichten - ohne Handygeklingel und Lap-Top, ohne dass irgendjemand etwas von uns will.

Wir sehnen uns nach freier, unverplanter Zeit für Spiel, Entspannung und Vergnügen.

 

Doch - warum müssen wir auf den Urlaub warten? Eigentlich können wir uns doch jede Woche eine Auszeit gönnen, Gott gönnt uns doch so eine Pause! Ja, er verordnet sie uns geradezu. Nicht umsonst hat er den Feiertag erfunden, den Tag, an dem wir Menschen mal die Arbeit ruhen lassen sollen. Der Gottesdienst ist sozusagen ein Freiraum, den Gott uns gewährt. Eine Möglichkeit zum Auftanken, zum Ausruhen, zum Neue-Kräfte-Sammeln - Gott sei Dank, es gibt den Sonntag!"
Auf anfangs verteilten Blättern haben die Gottesdienstbesucher nach der Predigt ihre persönlichen "Sommer-Sonntags-Urlaubs-Träume" notiert, die nun als Blüte zusammen-

gesetzt in der Kirche nachzulesen sind.

Übrigens: Pfarrerin Groß hat sich ihren "Sommer-Sonntags-Urlaubs-Traum" schon während des Gottesdienstes erfüllt - sie hat die Predigt im Liegestuhl gehalten!



Sommerwanderung Motzenrode 2013

Ein Regenschirm brauchte man heute nicht. Auch keinen Spiegel. Und auch keinen Taschenrechner. Aber Pfarrerin Jutta Groß nahm diese Gegenstände zum Anlass, um ihre Predigt zum heutigen Sonntag und zur "Sommerwanderung nach Motzenrode" zu
umschreiben.
"Was wir in den letzten Wochen so sehnlichst vermißt haben: die Sonne."

Der Mai war nur kühl und grau und furchtbar nass. Die notwendige und wärmende Sonne fehlte. Dabei brauchen wir die Sonne als Energiespender. Als Antriebsmotor. Als Quelle von Wachsen und Gedeihen. Ohne sie geht es nicht. Wir können die Sonne, das Licht, ... gleichsam... auch mit Gott als Quelle nehmen. Gott ist DAS LICHT und das Licht ist GOTT. Und so wie wir das Licht brauchen, so brauchen wir auch Gott. Beides gehört einfach zusammen.

Der Regenschirm mit den Farben des Regenbogens - der Spiegel, mit dem man auch
Licht bündeln und leiten kann (jeder kennt den netten Unfug aus Schulzeiten) - und der
solarbetriebene Taschenrechner... ihnen allen gemein ist DAS LICHT als Quelle. Die physikalischen Gesetze sollen hier jetzt mal nicht überstrapaziert werden. Jeder kennt sie. Aber damit sollte der Bogen geschlagen werden zum Licht als Grundlage allen Seins. Licht des Lebens. Lebenslicht eben. Und so war auch der gesamte Gottesdienst "ein Quell" des Lebens... bekräftigt mit dem Gesang und einem schönen Orgelspiel von Hans-Jörg Schneider.

Die Sommerwanderung Motzenrode 2013. Es war schön. Es war unterhaltsam. Es war
lecker. Und es war wie eine Aufbruchstimmung aus dunklen Tagen - hinein ins Licht. Sehr schön. Und dafür sorgten u. a. der Kirchenvorstand Motzenrode mit Gegrilltem, mit
Salaten, mit Getränken, und allen dazugehörigen Vor- und Nacharbeiten im Dorfge-

meinschaftshaus Motzenrode. Ein Dank an alle helfenden Hände.

 

Und das Wetter... fast wie bestellt...

 


Himmelfahrts-Gottesdienst 2013

Was feiern wir eigentlich an Himmelfahrt?

Diese Frage stellte auch Pfarrer Harald Aschenbrenner in seiner Predigt am Himmelfahrtstag in Albungen. Und die Antwort ist gar nicht so einfach. Da gibt es das Bild der "Himmelfahrt", wie es im Glaubensbekenntnis beschrieben ist (... aufgefahren in den Himmel, er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters...) - und das Bild des Vatertages (vielleicht mit Bollerwagen und Alkohol und guter Laune). Beide Bilder existieren nebeneinander. Und was sie gemein haben, ist vielleicht der Begriff des "Vaters" als zentrale Figur.

 

Jesu Himmelfahrt aber will uns darauf aufmerksam machen, dass Jesus jetzt bei Gott ist - er mit Gott in eins verbunden ist. Und wenn er uns auch vielleicht entrückt scheint, so ist er doch um uns. Und bei uns. Und in uns.

Der Himmel steht nur bildhaft. Es ist kein bestimmter geografischer Ort. Sondern der Herrschaftsbereich Gottes:... aufgefahren in den Himmel..., oder wie es im 1. Kapitel der Apostelgeschichte im Neuen Testament heißt:.. eine Wolke nahm ihn auf und entzog ihn ihren Blicken." Ein kleiner Einspieler zwischen Vater und Sohn zeigte sehr schön, wie vielschichtig Himmelfahrt und Vatertag gesehen werden.

Der Himmelfahrtsgottesdienst

Das war eine schöne große Gemeinde hier in Albungen.

Die waren die Kirchspiele Eltamnnshausen-Niddawitzhausen, Niederhone-Oberhone und das Kirchspiel Jestädt. Neu war auch der Ort und gleich eine gut Wahl. Eine schöne Lage und Umgebung, direkt an der Werra und am Rad-Wander-Weg gelegen: Der Garten des Gasthofes Werraside Inn der Familie Baker.

Der Himmel öffnete sich sprichwörtlich. Die Sonne schien. Auch dafür war Pfarrer Harald Aschenbrenner in seinen Worten dankbar. Ein Chor begleitete zudem den Gottesdienst und anschließend war viel Zeit und Raum im Garten für Gespräche, Kuchen und Kaffee, Grillwurst und Steak.
Ein schöner Himmelfahrts-Gottesdienst.

 


• Wir haben Ostern gefeiert

Die Osterzeit ist eine Zeit voller Gefühle, die unterschiedlicher nicht sein könnten.

Da ist die Zeit der Trauer. Jesu Leiden und Sterben und sein Tod am Kreuz. Dann die Auferstehung Jesu. Das leere Grab, das Maria von Magdala und Maria vorfinden. Oder die Geschichte der Emmaus-Jünger, die in ihrer Trauer um Jesu Tod nicht bemerken, wer der Fremde plötzlich da an ihrer Seite ist.

Aber dann die Freude über den Auferstandenen. Das alles Bangen doch ein gutes Ende gefunden hat. Der Glaube war stärker. Er hat über den Tod gesiegt und zum neuen Leben geführt.

 

Diese Freude in die Lebendigkeit Gottes hinein, bringen wir auch an unserem Osterkreuz zum Ausdruck. Licht und Leben in den Farben der Natur.

 

Jesu Auferstehung nach dem Evangelisten Markus
Markus 16, 1-8:
Und als der Sabbat vergangen war, kauften Maria von Magdala und Maria, die Mutter des Jakobus, und Salome wohlriechende Öle, um hinzugehen und ihn zu salben. Und sie kamen zum Grab am ersten Tag der Woche, sehr früh, als die Sonne aufging. Und sie sprachen untereinander: Wer wälzt uns den Stein von des Grabes Tür? Und sie sahen hin und wurden gewahr, dass der Stein weggewälzt war; denn er war sehr groß.

Und sie gingen hinein in das Grab und sahen einen Jüngling zur rechten Hand sitzen, der hatte ein langes weißes Gewand an, und sie entsetzten sich.  Er aber sprach zu ihnen: Entsetzt euch nicht! Ihr sucht Jesus von Nazareth, den Gekreuzigten. Er ist auferstanden, er ist nicht hier. Siehe da die Stätte, wo sie ihn hinlegten. Geht aber hin und sagt seinen Jüngern und Petrus, dass er vor euch hingehen wird nach Galiläa; dort werdet ihr ihn sehen, wie er euch gesagt hat. Und sie gingen hinaus und flohen von dem Grab; denn Zittern und Entsetzen hatte sie ergriffen. Und sie sagten niemandem etwas; denn sie fürchteten sich.

 


• Pfarrer i. R. - Paul W. Weisheit

Pfarrer Paul W. Weisheit wurde 90 Jahre

Er wird es nicht richtig finden. Und schon gar nicht, auch noch im Internet gefunden zu werden. Er ist und war zeitlebens eher ein stiller und zurückhaltender Mensch: Ein Seelsorger - vielleicht ein Seelsorger der Alten Schule.

 

Das Kirchspiel-Jestädt hat er geprägt wie kein Anderer. Seiner Nachfolgerin, Pfarrerin Jutta Groß, hat er eine große und lebendige und starke Gemeinde hinter-

lassen. Vielleicht wie kein Anderer. Er war - nein, er ist ein Seelsorger wie kein Anderer. Das ist eine Auszeichnung, die er nicht haben will, die ihm aber zusteht. Ein Glücksfall der Geschichte in unserem Kirchspiel.

 

Am 19. März feierte Paul Weisheit seinen Geburtstag in kleinem Rahmen mit einer kleinen Schar von Gästen. Bescheiden. Ruhig. Unaufgeregt. Möge Gott ihm noch bescheidene Jahre an der Seite seiner Frau Mathilde und seiner Familie gönnen. In Paul Weisheit hat Gott einen Menschen gefunden - einen Menschenfischer.

 


• Kinoabend: Ziemlich beste Freunde

Das war ein schöner Abend. Das Paul-Gerhardt-Haus als kleines feines Kino.  

Ziemlich beste Freunde: Eine Freundschaft zwischen einem schwerstbehinderten und reichen Franzosen und seinem algerischen Pfleger "Driss". Der Kinohit des Jahres 2012. Millionen Kinofans haben ihn gesehen. Sie waren begeistert, vielleicht auch nicht zuletzt, weil er auf eine wahre Geschichte beruhte. Und nicht zuletzt, weil man eine Behinderung als Tragödie oder auch als "Leben" begreifen und annehmen kann.

 

Und gerade hier, wo noch zwei völlig verschiedene Welten aufeinanderstoßen. Philippe, der schwer reich ist - und sein Pfleger Driss, der alles soziale Elend kennt, aber seinen Humor nicht verstecken kann. Er liebt das Leben und sich... und das überträgt er auf den Erkrankten, der nur die Vier Jahreszeiten kennt, aber keine Soulmusik.

Allein das Lachen dieses algerischen Pflegers ist ansteckend. Sein Witz. Sein Humor. Seine Art das Leben zu sehen - und das im Gegenzug zu Philippe, der nur Ordnung und Disziplin kennt. Das macht diesen Film sehr sehenswert.

 

Wir haben nicht nur den Film genossen, sondern auch die Leckereien..., die es noch so gab. Schade für Alle, die diesen Abend verpasst haben.

 


• Weltgebetstag im Kindergottesdienst

Der Weltgebetstag war auch im Kindergottesdienst ein Thema. Die Kinder fanden es ziemlich spannend, vorallem das "französische Frühstück" - mehr darüber unter Kinder- und Jugendarbeit / Kindergottesdienst.

 


• Weltgebetstag 2013

+  Bienvenue - Willkommen

ICH WAR FREMD - IHR HABT MICH AUFGENOMMEN. Dieses Bibelzitat aus dem Matthäus-Evangelium klingt einfach und vom Dank beseelt. Klingt ermutigend. Klingt ganz nach "angenommen sein".

Doch die Realität sieht vielfach anders aus. Aus der Fremde zu kommen, eine andere Sprache zu sprechen, einer anderen Religionsangehörigkeit anzugehören, das alles birgt Ängste und Sorgen, die mit einer (neuen) Staatsangehörigkeit nicht einfach so eben beseitigt sind. Da gibt es noch die Haut - aus der man schlüpfen muss, oder schlüpfen will... oder die man doch gerne bewahren möchte. Schließlich sind es die Wurzeln der eigenen Herkunft.

 

Frankreich war der diesjährige Fokus zum Weltgebetstag:

ICH WAR FREMD - IHR HABT MICH AUFGENOMMEN.

Der größte Anteil Frankreichs mit 51% ist katholisch. 9% vermutlich Muslime. Ein kleiner Teil, annähernd 3%, ist protestantisch. Der Rest teilt sich auf. Doch was sagen schon Zahlen. Staat und Religion sind strikt getrennt. Und zurück bleiben die, die sich Einleben wollen und doch am Rande der Gesellschaft leben müssen.

 

Was können wir für unsere Brüder und Schwestern tun?

Der Weltgebetstag ist eine weltweite Bewegung christlicher Frauen will Impulse setzen... weit über das Gebet, das Wort, die Kollekte... hinauszudenken und zu sehen, das Verantwortung nicht an der nächsten Straßenecke aufhört. Gemeinschaft und Solidarität braucht immer ein Miteinander, unabhängig von Hautfarbe und Muttersprache. "Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.“ (Matth. 25,40). Klarer ist es nicht auszudrücken.

 

Akzente oder Impulse setzen, das taten auch alle Beteiligten an diesem Abend des Weltgebetstages 2013 in Jestädt. Anschließend ging es im Paul-Gerhardt-Haus in Gesprächen an den Tischen, am leckeren Bufett oder im Flur, in der Küche, noch lange weiter. Der Weltgebetstag in Jestädt war sehr schön, er war nachdenkenswert - und er ließ und läßt auch viele Fragen offen, wie immer im Leben.

 


• Klangreise durch den Kirchenkreis

+  Es war die 3. Station einer musikalischen Vesper durch den Kirchenkreis - gestern und hier in Jestädt. Und was man hören konnte, klang nicht nur richtig gut, es war auch vom Publikum her gut angenommen worden. Bezirkskantorin Susanne Voss bestätigte dies in ihren Dankesworten.

 

Einblicke in die musikalische Arbeit einer Region zu geben, das zeigten gestern der Posaunenchor aus Reichensachsen (Ltg. Norbert Krause) - der Kirchenchor aus Herleshausen (Ltg. Klaus-Jürgen Licht) und Frau Svetlana Lillmann an der Orgel. Doch damit ist eigentlich nichts gesagt. Es war (oder ist) der Hörgenuss, der das stimmengewaltige Gesamterlebnis überhaupt erst ausmachte.

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Zu hören - welche Tonvielfalt oder Coloration selbst einer Tuba oder einer Trompete zu entnehmen ist, versetzte den Zuhörer in Staunen. Daneben ein Kirchenchor in seiner ganz eigenen Ausprägung, eine einfließende Solostimme, alles verwoben und verbunden zu einem einzigartigen Klangbild. Und dann die Töne unserer Orgel, die Svetlana Lillmann anschlug und von oben kommend in den Kirchenraum quasi hineinführte.

Waren die "einzelnen musikalischen Werke" für sich schon ein Genuss - so wurde die Gesamtheit aller Darbietungen erst zum "richtigen Konzert".  

 

Diese Klangreise ist mit der 3. Station in Jestädt erst der Anfang eines Experiments. Wie wird es aussehen, wenn sich dieser Gedanke erst einmal eingespielt hat? Oder wohin führt uns diese musikalische Reise?

Am 10. März um 17 Uhr jedenfalls schon einmal nach Netra. 

 



> Weihnachtsgottesdienst (Heilig Abend)

Eine übervolle Kirche. Kein freier Platz mehr. Selbst Maria und Josef hätten es schwer gehabt, hier noch irgendwie eine Bleibe zu finden. Eine Herberge. Eine Unterkunft. Wenn - wenn da nicht "das Krippenspiel" gewesen wäre. So war den vielen Engeln, den Hirten und allen anderen Darstellern ihr Platz in der Kirche schon einmal sicher.

 

In der Christvesper haben viele Kinder und die Konfirmanden das Krippenspiel gespielt. Ganz traditionell, so wie es etwa seit dem 11. Jahrhundert bekannt ist, und doch

modern und versetzt in unsere heutige Zeit. Dieses Jahr war es die „Himmlische SMS“, die von Engeln an verschiedene Leute auf der Erde verschickt wurde um daran zu erinnern, was Weihnachten eigentlich ist und was Weihnachten bedeutet. Am Ende trafen sich dann alle an der Krippe. Die Hirten. Die große Engelsschar. Eine Mutter mit ihrem Kind. Zwei Mädchen... Sie alle hatten die Nachricht bekommen, zum Stall zu gehen, denn der Retter sei geboren.

Ein schönes Krippenspiel der Kinder, mit großem Eifer und großem Einsatz gespielt. Was wäre auch ein Weihnachtsgottesdienst - ein Heilig Abend - ohne ein Krippenspiel. So sahen es auch die Motzenröder und Hitzelröder.

 

Ein kleiner Nachtrag:

Wie schon erwähnt, das Krippenspiel ist seit dem 10. / 11. Jahrhundert durch Franz von Assisi bekannt. Den traditionellen Weihnachtsbaum kennen wir so ab dem 16. Jahrhundert - den Adventskranz sogar erst ab 1840. Das Beschenken zu Weihnachten geht wohl auf Martin Luther zurück. Vorher war es nämlich Brauch, sich am Nikolaustag zu beschenken.

 

 

Adventskonzert zum 2. Advent

Gewaltige Stimmen waren da gestern in der Jestädter Kirche zu hören.

Unter der Leitung von Hanna Eichstädt-Schwehn stimmten die Chöre Germania Jestädt und der Männerchor Harmonie Niddawitzhausen die Gemeinde ein in den Advent.  Musik und Lieder gehören einfach dazu, so Pfarrerin Jutta Groß in ihren Begrüßungsworten, Lieder als Ausdruck des Lobgesangs und der Freude.

 

Ehre sei Gott in der Höhe - Wie soll ich dich empfangen - Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen... Und als der Männerchor das "Vater unser" anstimmte, da war für mich das Konzert entgültig perfekt. Ein Lobgesang auf einen König - auf ein Kind, geboren in einem Stall und unter dem warmen Atem von Ochs und Esel. Was für ein Bild.

 

Gottesdienst zum 1. Advent

"Singet fröhlich im Advent, lasst nun alles Trauern. Seht, das erste Licht schon brennt, lang wirds nicht mehr dauern, bis in alle Dunkelheit strahlen hell die Kerzen.

Singet fröhlich im Advent, singet mit frohem Herzen!"

 

Bei diesem Lied mag jeder in der Kirche unterschiedlich berührt gewesen sein. Der Advent - die Vorbereitungszeit auf das kommende Fest, der Geburt Christi - hat viele Gesichter. Die Kinder empfinden die Zeit als spannend und aufregend. Und zuweilen sicher auch zu lang, bis es endlich soweit ist. Die Erwachsenen dagegen wissen um das Backen der Plätzchen, der Planungen und Vorbereitungen bis zu den Weihnachtstagen; den Absprachen und Einkäufen und vieles mehr. Da kommt schon einmal Streß auf. Dann gibt es da noch die zahlreichen Weihnachtsmärkte, das kribbelbunte Lichtertreiben in den Geschäften der Stadt. Auch eine Art Betriebsamkeit, die so gar nichts von Besinnlichkeit hat. Manchmal jedenfalls. Wie wohltuend ist da vielleicht doch ein Gottesdienst.

 

Diesen "besinnlichen" Gottedienst haben wir heute gefeiert. Und anschließend traf sich die Gemeinde im Paul-Gerhardt-Haus zu einem einfachen Mittagessen. Es gab leckere Suppen (Gemüsesuppe, Kartoffelsuppe, Kürbiscreme, Lauch-Käse, Möhren-Ingwer). Baguett. Kaffee oder Tee. Und während dem Essen, der Gespräche, dem Klappern von Geschirr - und den hilfreichen Händen, die hier und da zugange waren - viel draußen der Schnee in ganz besinnlich dicken Flocken.

 

Passend zum ersten Advent

 


Der Ewigkeitssonntag ( 25. November 2012 )

Wir haben heute, am letzten Sonntag vor dem Advent (dem Ewigkeitssonntag), unserer Verstorbenen aus unserer Gemeinde gedacht. Für jeden Verstorbenen wurde zum Gedenken eine Kerze entzündet, sie wurden namentlich erwähnt und in das Fürbittengebet mit aufgenommen. Auch für die Namenlosen gab es eine Kerze. Ein Dank an das Leben und ein Dank als Trost für die, die zurückbleiben - und als Hoffnung an die Auferstehung der Toten und das ewige Leben: das ist der zentrale Gedanke an diesem Ewigkeitssonntag.

 

Es ist nicht nur ein schöner Brauch, der sich auch auf den Friedhöfen in Form von Blumen und Kerzen fortsetzt, er ist (auch) notwendig, um dem Begreifen der "Endlichkeit unseres Daseins" einen Raum zu geben. Das Leben endet nicht mit dem Sterbedatum. Es führt sich fort im Glauben an die Auferstehung und das Leben. Die Blumen sind das Zeichen des Lebens - und das Licht ist das Zeichen der Hoffnung in Jesus Christus - unserem Herrn.

 

 


> Gemeindeabend: Stadtführung im Gemeindehaus
Montag, 19. November 2012, um 20.00 Uhr

 

Eine Stadtführung im Gemeindehaus?

Genaugenommen - eine "virtuelle Stadtführung" durch die Stadt Eschwege. Frau Ingeborg Blaurock (Gästeführerin) wird Besonderheiten, Interessantes und viele kleine Geschichten um die Stadt Eschwege erzählen und in Bildern darstellen. Eine Stadtführung, bei der Sie keinen Schritt selber laufen müssen.


 

•  Erntedank im Kindergottesdienst (30. Sept.)

Nach dem liturgischen Beginn mit Psalm, Gebet und Liedern konnten sich die Kinder wie immer beim ausgiebigen Frühstück stärken.

Eine "Rückengeschichte" zu Psalm 104 leitete dann über zu der Frage, wofür wir Gott alles "Danke" sagen können. Dies stellten die Kinder in einer Collage dar, die auch im Ertedankgottesdienst am 7. Okt. eine Rolle spielen wird.

Zu diesem Gottesdienst, in dem außerdem drei Kinder getauft werden, wird herzlich eingeladen.

Fotos vom Kindergottesdienst  finden Sie hier...

 


 

•  Tagung der Kreissynode (29. September 2012)

Die Kreissynode des Kirchenkreises Eschwege traf sich zu seiner Sitzung im Gemeindehaus bei der Neustädter Kirche in Eschwege. Dem voraus ging eine gemeinsame Andacht in der Kirche, die unter dem Begleitwort "Halleluja" von Georg Friedrich Händel stand.

 

In der sich anschließenden Sitzung, die u. a. von Dr. Martin Arnold geleitete wurde, berieten die Synodalen über viele Tagesordnungspunkte wie der vertiefenden Zusammenarbeit mit dem Kirchenkreis Eschwege und Witzenhausen, der verschiedene Nachwahlen durch personelle Veränderungen, der Entlastung des Kirchenkreisamtes und des Kirchenkreisvorstandes (Jahresrechnung, Haushalt, Finanzen) und vieler anderer Themen (Pfarrstellenanpassung, Gebäudemanagement...usw.).

 

Diese synodale Zusammenkunft ist die Basisarbeit als "Kirche vor Ort" - sie ist Wegweiser für die einzelnen Kirchenvorstände - sie ist Wegweiser in Richtung Landeskirche - und sie ist das Sprachrohr auch für das Miteinander innerhalb der verschiedenen Kirchspiele. Die Zukunft der Kirche lebt (nur) vom Mitmachen. Dieser Wille war auch heute in dieser Synode wieder deutlich und dankbar - zu spüren.  

 


Ende der Offenen Kirche 2012 

Zum Ende des Monats Oktober - endet die Zeit der Offenen Kirche, die Sie tagsüber von 10 - bis 18 Uhr vorgefunden haben.

Es gab zahlreiche Besucher. Viele nette Einträge aus Nah und Fern in unserem Besucherbuch. Das freut uns natürlich sehr. Und es zeigt uns vor allem, dass Kirche zu jeder Zeit doch ein "wichtiger Anlaufpunkt" in unser aller Leben ist. 

 


Nacht der offenen Kirchen - auch in Motzenrode und Hitzelrode

Mit vielen Kerzen und Teelichtern illuminiert und leiser Musik im Hintergrund luden die Kirchen in Motzenrode und Hitzelrode zu Stille und Meditation ein. Durch einen Außenstrahler angeleuchtet entfaltete zudem das bunte Fenster in Motzenrode eine besonder Wirkung.

Fotos aus Motzenrode finden Sie am Ende in der Galerie der Jestädter  Fotos...

 

 


Plakat Offene Kirche 2012

NACHT DER OFFENEN KIRCHEN ( 08. September 2012)
Einen Einblick ganz besonderer Art gab es in den Kirchen des Kirchenkreises Eschwege zu erleben. Von 19.00 Uhr bis 23.00 Uhr. So natürlich auch bei uns in Jestädt. Zu jeder vollen Stunde für ca. 20 Minuten gab es ein kleines Programm: • Kinderlieder zum Mitmachen • der Gesangverein „Germania“ Jestädt • der Kirchenchor Jestädt • Klassische Musik • und zum Abschluss ein Nachtgebet mit einer bebilderten Untermalung. Zusammengestellt von Claudia Becker und Pfarrerin Jutta Groß. Mehr dazu hier...

 

 


HOFFEST WICKE - GUTSHOF JESTÄDT 2012
Ein Fest zu feiern - Freunde und Bekannte einzuladen, Gäste zu begrüßen und irgendwie das Fest zu planen - das lässt sich vielleicht noch in wenigen Sätzen beschreiben und darstellen. Aber dann - selber mittendrin zu stehen - mitten in einem riesigen "Ameisenhügel" aus unzähligen Besucher-Strömen, aus Tischen, Bänken, Kartoffeln, Strohballen, landwirtschaftlichen Maschinen...; aus emsigen Helfern in roten Overalls, Shirts mit dem Logo der Kartoffel; aus Hier und Da und DORT - das alles lässt sich einfach nicht weiter beschreiben.

Lesen Sie gerne weiter...

 

 


"Papperlapapp" - Jungschar am 27. August

Am Anfang der Stunde war der Blick der Kinder noch ein wenig skeptisch, was wir mit den vielen Papprollen vorhaben. Doch bei verschiedenen Spielen mit der Papprolle wie z.B. Papprollenkegeln, Murmeltransport in Papprollen oder Türme bauen gab es dann jede Menge Spaß und die Kinder guckten nicht schlecht, dass man auch mit Papprollen eine schöne Jungscharstunde haben kann.

 

Der nächste Termin:

01. Oktober   à „Zeitlupe – Zeitraffer“

 

 


Silberne Konfirmation (26. August)

In der Mitte des Lebens stehen sie jetzt - die Konfirmandinnen und Konfirmanden der Jahre 1986 und 1987. Es waren die letzten beiden Jahrgänge, die Pfarrer Paul W. Weisheit vor seinem Ruhestand begleitet und eingesegnet hatte. Zur Erinnerung an ihre Konfirmation trafen sie sich zu einem gemütlichen Abend bei gutem Essen und anregenden Gesprächen sowie einem Abendmahlsgottesdienst.

Mehr dazu hier...

 

 


Rad + Fun (19. August 2012)

Strahlend blauer Himmel. Nicht ein Wölkchen. So begann das zum zehnten Mal ausgetragene Radwander-Event zwischen den Orten Jestädt und Heldra. Und wie in den Jahren zuvor auch - gab es einen Eröffnungs-Gottesdienst, der vom Gesangverein Germania Jestädt umrahmt wurde. Lesen Sie gerne hier weiter...

 

 


VIPs im PGH - Jungschar hat wieder begonnen

Zwölf verschiedene VIPs waren nach den Sommerferien in der Jungschar. Jeder und jede anders, alle besonders und vor allem einzigartig! Nach einer Begrüßungs- und Kennlernrunde gab es einen leckeren Cocktail und Knabberzeug. Bei verschiedenen Spielen konnten sich die Kinder besser kennen lernen und als Gruppe zusammenwachsen. Zum Abschluss wurde noch gesungen und dann war die Jungscharzeit leider schon wieder vorbei, aber in 2 Wochen geht es ja dann weiter und hoffentlich sind alle wieder dabei! (Linda Hix)

Zu den Bildern geht es hier... 

 

 


WALDFEST (5. August 2012)

Zum traditionellen Waldfest hatte auch in diesem Jahr wieder der Heimatverein Jestädt eingeladen - und trotz des etwas unsicheren Wetters kamen doch viele Gäste und Vereinsmitglieder.

Zu Beginn des gemütlichen Zusammenseins stand ein gemeinsamer Gottesdienst mit Pfarrerin Jutta Groß. Lieder und Predigt waren auf diesen Tag abgestimmt - und dafür dankte der Vositzende Norman Eichholz ganz herzlich. Auf den Gesangverein musste in diesem Jahr verzichtet werden, was sehr schade war, aber private Termine und die Ferienzeit ließen es leider nicht zu. Vielleicht passt es im nächsten Jahr wieder besser.

Dieses Waldfest ist nicht nur eine liebgewordene Tradition - sondern auch ein Miteinander, ein sich Zusammenfinden und Austauschen im Gespräch (ohne Altersbegrenzung), und das mit Kaffee und Kuchen und Herzhaftem... und was sonst noch hilfreiche Hände wieder zusammengetragen haben. Die Bilder zeigen es....

Zu den Bildern geht es hier...

 

 


STADTFÜHRUNG IN ESCHWEGE (3. August 2012)

Heiko Striening, Prädikant im Kirchspiel Jestädt, bekam zu seiner Amtseinführung vom Kirchenvorstand ein Geschenk: Eine Erlebnis-Stadtführung.

Eschwege - Stätten des Genusses.

 

Und es war wirklich ein wahrer Genuss.

Eine Zeitreise zwischen Historie, Kunstgeschichte oder Baugeschichte, lustigen Anekdoten und Wissenswertes rund um die Stadt Eschwege. Ein wirklich schöner Tag.

Lesen Sie gerne mehr dazu...

 

 


6. Mai 2012

25jähriges Dienstjubiläum von Pfarrerin Jutta Groß 2012:

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(Archiv) 6-2012-Dienstjubiläum Pfrin Jutta Groß
6-2012-Dienstjubiläum-Gross.pdf
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25 Jahre - ein Dienstjubiläum

Pfarrerin Jutta Groß feierte am 06. Mai 2012 ihr 25jähriges Dienstjubiläum. Den Beitrag lassen wir noch etwas stehen. Lesen Sie also gerne hier weiter.