Die Ev. Kreuzkirche Eschwege lädt ein zu einem musikalischen Abend, Mittwoch den 15.6.2022 um 20 Uhr. Veranstalter ist der Popularmusikkreis des Kirchenkreises Werra-Meißner. Herr kehre ein in dieses Haus. Wie wir Frieden finden.

Benediktinerpater Anselm Grün und der Liedermacher und Pfarrer Clemens Bittlinger kennen sich seit vielen Jahren. Bei den großen Kirchentagen sind ihre legendären gemeinsamen Konzertabende zur jeweiligen Losung kaum mehr wegzudenken. Dass dabei auch der Humor nicht zu kurz kommt - dafür steht die enge Verbindung der beiden.


ZUM KIRCHSPIEL-GOTTESDIENST 29. MAI

Wir laden herzlich ein zu einem gemeinsamen Gottesdienst, einem Kirchspiel-Gottesdienst, um 10.30 Uhr in Jestädt. Wir haben eine Bewerbung auf die z. Z. vakante Pfarrstelle. Und in diesem Gottesdienst wird darauf Bezug genommen - und mal sehen! Die Kirchenvorstände haben sich schon zu einer (quasi) Sondersitzung getroffen, und diesen Kirchspiel-Gottesdienst beschlossen.

Der Gottesdienst in Hitzelrode um 9.30 Uhr entfällt!


VERABSCHIEDUNG VON PFR. JUTTA GROß

Abschiedsgottesdienst

Sonntag Miserikordias Domini

1. Mai 2022

 

Nach 35 Dienstjahren in unseren Gemeinden haben wir Pfarrerin Groß in den Ruhestand verabschiedet. Pfarrerin Jutta Groß i.R. - wobei i.R. für "in Reichweite" steht, so Dekanin Ulrike Laakmann in ihrer Ansprache. 35 Jahre als Seelsorger, als Zuhörer, Organisator, Teamplayer - mit Umsicht und Weitsicht - und manchmal auch einfach nur still, wenn Worte fehlten oder nichts sagten. Eben eine gute Hirtin. Wir danken ihr.

Weil Menschen Menschen brauchen. So habe ich auch meinen Dienst hier in den Gemeinden gesehen, sagte Jutta Groß in ihrer Predigt. Und es war eine gute Zeit, eine schöne Zeit, und dafür bin ich sehr dankbar. Weil Menschen Menschen brauchen – und weil es immer wieder Menschen geben wird, denen die Botschaft Gottes am Herzen liegt, und die ihre Ideen, ihre Zeit, ihre Gaben und Möglichkeiten einbringen, darum wird es auch in unseren Gemeinden gut weitergehen. Pröpstin Katrin Wienold-Hocke entpflichtete Pfarrerin Groß von ihrem aktiven Amt und spendete

ihr den Segen.

Ebenfalls verabschiedet haben wir in diesem Gottesdienst Organistin Johanna Geißel. Sie hat uns seit 2004 musikalisch begleitet, wie auch den Kirchenchor unterstützt. Auch ihr sagen wir herzlichen Dank.

Nach dem feierlichen Gottesdienst ging es fröhlich bei Kaffee und Kuchen weiter. In der Kirche lief ein Film-Rückblick über 35 Jahre Dienst in den Gemeinden. Draußen gab es Gruß- und Dankesworte. Einen Bläserchor. Händeschütteln. Geschenke und Blumen. Und vermutlich manchen guten Ratschlag für die Zukunft. Familie, Kollegen, Freunde, Nachbarn, die Gemeinde, die Bürgermeister ... es war ein großartiges Fest mit etwas Wehmut - und ganz viel Dankbarkeit.

 

Weil Menschen Menschen brauchen. Danke an alle helfenden Hände!

(Bernd Hampel, Küster)


KONFIRMATION IN JESTÄDT

Was ist Glück? Wer ist für wessen Glück zuständig? Jeder nur für sich oder ... und, was macht mich

glücklich? Die Antwort ist so vielschichtig wie die Frage selber. Und in Zeiten von der noch immer 

bestehenden Pandemie und dem aktuellen Ukraine-Krieg, bleibt es eine schwierige Frage. 

"Gott nahe zu sein ist mein Glück!"

Jonas Brecht, Niclas Heidenreich, Nelly Hüther und Eileen Kringel - wurden am 24. April in Jestädt

konfirmiert. Die letzte Konfirmation in der Amtszeit von Pfrin. Jutta Groß. Und so war es auch ein besonderer Gottesdienst, in dem vier junge Menschen ihr Ja-Wort vor Gott gegeben haben, ein Ja zum christlichen Glauben.

Wohin auch immer die Wege diese Konfirmierten führen werden, das Glück werden sie in die eigenen Hände nehmen müssen, es suchen müssen, und es zu leben versuchen. Glaube und Glück oder Glück und Glaube - beides braucht Mut und Vertrauen. Vertrauen darauf, das Richtige zu tun und das vermeintlich Falsche zu ändern. Und es braucht Zeit. In allem aber ist eines gewiss: Gott ist und bleibt immer an unserer Seite. Und so wünschen wir den Konfirmierten einen guten und glücklichen Weg. 


Ostern im Kirchspiel

Im Evangelium nach Lukas wird davon berichtet, dass ein Mann namens Josef aus der jüdischen Stadt Arimathäa nach dem Tod Jesu zu Pilatus ging und darum bat den Leib Jesu vom Kreuz abnehmen und bestatten zu dürfen. Pilatus willigte ein und Josef wickelte Jesus in ein Leinentuch und legte ihn in ein Felsengrab, in dem noch nie jemand gelegen hatte.

Wir haben Ostern gefeiert. Vom Palmsonntag über Gründonnerstag, Karfreitag, hin zum Ostersonntag - vom Einzug Jesu in Jerusalem, dem letzten Abendmahl, dem Leiden und Sterben am Kreuz, bis hin zu dessen Tod und Auferstehung. In diesem Jahr - wirken diese biblischen Geschichten besonders schwer, angesichts der Bilder aus Butscha, Mariupol, und vielen anderen Orten der Ukraine. Einem Krieg, der scheinbar nicht enden will.

Das leere Grab soll uns aber ein Zeichen der Hoffnung sein. Jesus hat den Tod überwunden. Die Spirale von Anfeindung und Gewalt und Tod durchbrochen. "Der Herr ist auferstanden! Er ist wahrhaftig auferstanden, Halleluja." Und so haben wir am Ostersonntag unser Osterkreuz geschmückt mit den Farben des Lebens.


Motoradgottesdienst im Werra-Meißner-Kreis
Motorrad-Gottesdienst auf dem Hohen Meißner

 

Motorradfahrer-Gottesdienst auf dem Hohen Meißner

In diesem Jahr findet wieder ein Motorradfahrer-Gottesdienst auf dem Hohen Meißner statt. Samstag, 09. April 2022. Treffpunkt ist ab 13:00 Uhr auf dem Werdchen in Eschwege. Dazu laden herzlich ein Pfr. Ralph Beyer, Pfr. Gernot Hübner und Pfr. Jochen Sennhenn.

 

14:00 Uhr - gemeinsame Fahrt zum Gottesdienst. Ausfahrt zum Saisonstart mit anschl. Essen, Trinken, und Benzingesprächen auf der Freizeitanlage in Abterode.

 

 

(Bildmaterial: Pfr. Ralph Beyer)


Jestädt sammelt für ukrainische Flüchtlinge

• Samstag: 5. März von 11 bis 15 Uhr / Dorfgemeinschaftshaus Jestädt

Es werden benötigt:

Verbandsmaterialien (Kompressen, Pflaster, Erste-Hilfe-Sets) • Hygieneartikel (Zahnbürsten, Zahnpasta, Duschgel, Seifen, Waschmittel, Masken, Damenhygiene-Artikel, Windeln) • Elektr. Gegenstände (Taschenlampen, Batterien, Powerbanks) / Haltbare Lebensmittel (Nudeln, Reis, Müsliriegel, Konserven, haltbare Babynahrung ... nicht zum Anrühren! / Gegen Kälte (festes Schuhwerk, Winterbekleidung, Kissen, Decken, Isomatten, Schlafsäcke)

 

Organisiert durch: Kirmesburschen Jestädt u. Feuerwehr Jestädt e.V. / Transport erfolgt durch die Spedition Hoppe, Eschwege / Rückfragen gerne unter: 0171-4183481 oder 0173-4673407

Vielen Dank! 


Bildquelle pixabay.com/ejausgsburg
Bild: pixabay.com/ejaugsburg

Kirchenkreis lädt ein zum Waldkirchentag

Meißner. „Der Wald ist ein Ort der Naherholung für Leib und Seele, viele Kirchengemeinden halten Anteile am Wald und zugleich führt uns das rasante Waldsterben vor Augen, welche Folgen der Klimawandel für Menschen und ihre Umwelt hat“, erklärt Pfarrer Henrik Heinicke, Vorsitzender des Umweltausschusses. Der Evangelische Kirchenkreis Werra-Meißner will sich in diesem Jahr auf vielfältige Art und Weise mit dem Thema Wald beschäftigen. Den Auftakt soll ein Waldkirchentag bilden, der am Sonntag, 20. März 2022, und im Waldjugendheim auf dem Meißner geplant ist.

Im Mittelpunkt des Waldkirchentages steht das ganzheitliche Erleben des Waldes: Nach einer Andacht und einem Impulsvortrag sind verschiedene Erkundungen im Wald geplant. Neben einer Baumpflanzaktion stehen auch waldpädagogische und meditative Angebote auf dem Programm. Ranger des Geo-Naturparks sind ebenso am Waldkirchentag beteiligt, wie die Mitarbeitenden des Jugendwaldheims und die Mitglieder des Umweltausschusses. Auch die Adam von Trott Schule Sontra wird sich einbringen. Der Waldkirchentag findet von 11 Uhr bis 15 Uhr statt und bietet Möglichkeiten des Austauschs und der Vernetzung. Veranstalter ist der Kirchenkreis Werra-Meißner in Kooperation mit dem Referat Wirtschaft-Arbeit-Soziales der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW).

Um eine Anmeldung im Dekanatsbüro bis Mittwoch, 16. März wird gebeten.

Das Dekanatsbüro ist telefonisch unter (05651) 31562 oder (05542) 3347 erreichbar, oder per

E-Mail: dekanatsbuero.werra-meissner@ekkw.de


Prälat Bernd Böttner im Ruhestand
Bernd Böttner (Foto: Andreas Fischer)

Prälat Bernd Böttner im Ruhestand

Als am letzten Sonntag vor dem Gottesdienst ein Mann mir seinen Impfnachweis hinhielt, leise und pflichtbewusst, fragte ich nach seinem Namen. Böttner! Ich sah ihn an und sagte: "Stimmt, jetzt - wo sie es sagen."

Nein, der eher leise auftretende Mann konnte auch laut werden, so schreibt die Werra-Rundschau über ihn.

Bernd Böttner, geboren und aufgewachsen in Grebendorf, wusste schon früh um seine Berufung als Pfarrer. Nach dem Abitur 1974 studierte er Evangelische Theologie in Göttingen und Heidelberg. Es folgten erste Pfarrstelle in Jesberg bei Schwalmstadt, das Dekanat des Kirchenkreises Eisenberg in Korbach und das Amt des Propstes im Sprengel Hanau. Die letzten vier Jahre war Böttner Prälat - also theologischer Vertreter der Bischöfin - auf höchster Ebene der Landeskirche mit Sitz in Kassel.

Die Kirche ist seine Heimat. "Ich bin mit Leib und Seele Pfarrer", sagt er, und meint damit nicht nur einen Job. Viel Verwaltungsarbeit, Akten, Sitzungen - prägten sein Leitungsamt, dennoch 

blieb Bernd Böttner immer auch "Seelsorger". Grandig konnte er werden, wenn er die Kirche 

zu Unrecht angegriffen sah. Und als Kirchenmanager gab es auch viel zu entscheiden, angefangen über die schrumpfenden Mitgliederzahlen in der Landeskirche bis hin zum Abbau von Pfarrstellen. Da bleibt Kritik nicht aus. Dennoch schmerzt jedes verlorene Kirchenmitglied. Jede verlorene Pfarrstelle.

Die Verantwortung nun abgeben zu können, empfindet der 65-Jährige als Erleichterung. "Es ist jetzt auch genug", sagt Böttner. Und freut sich auf den Ruhestand. Sein Nachfolger ist Pfarrer Burkhard zur Nieden. Der 58-Jährige war zuletzt Dekan im Kirchenkreis Marburg und zuvor Gemeindepfarrer in Kassel und Baunatal. 

(Textauszug WR v. 31.1.2022 / Bernd Hampel)


                           Zur aktuellen Lage in Corona

Zur Zeit ist schwer zu sagen, wie sich die Lage weiter entwickeln wird. Die Infektionszahlen steigen. Das Impfen hat vielerorts oberste Priorität, wie auch das Abstandhalten, Mund-Nasen-Schutz tragen, und Kontakte weitestgehend vermeiden. 

 

Dennoch versuchen wir Gottesdienste zu feiern, so haben wir auch die Advents- und Weihnachtszeit geplant - immer unter dem Vorbehalt möglicher aktueller Änderungen.

Die Kirchenvorstände werden, wenn nötig, kurzfristig darüber beraten - und die Gemeinden informieren.

 

In dieser schwierigen Zeit geraten andere Ereignisse und Katastrophen schnell aus

dem Blickfeld, Menschen, die auch noch Hilfe und Unterstützung benötigen.

Und vielleicht gerade jetzt in dieser Advents- und Weihnachtszeit.

 

                                    Sie können spenden! 

Die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck ist über die Diakonie Katastrophenhilfe Teil des «Aktionsbündnisses Katastrophenhilfe».

#  Das Spendenkonto lautet:

Evangelische Bank

IBAN: DE68520604100000502502

BIC: GENODEF1EK1

Spendenstichwort: Hochwasser-Hilfe Deutschland

 


                        Kirchliche Kollekte Brot für die Welt

Da wir in diesem besonderen Jahr die Kollekte nicht wie gewohnt einsammeln können, müssen wir andere Wege gehen. Die Landeskirche stellt uns diesen Link zur Verfügung, über den Sie Ihre Kollekte geben können. Für Ihre Hilfe danken wir Ihnen sehr.

                               www.brot-fuer-die-welt.de/ekkw-kollekte